Die Morgenandacht Vertrauen

Ulrike Bänsch
Ulrike Bänsch

Die Morgenandacht Vertrauen

Vertrauen zu haben und Vertrauen zu schenken, ist nicht selbstverständlich. Unsere Zeit ist geprägt vom Misstrauen vieler in andere Menschen oder die Politik. Pastorin Ulrike Bänsch hält ein Plädoyer für Vertrauen, das stark macht.

Bild: Bremische Evangelische Kirche

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Vertrauen zu haben und Vertrauen zu schenken, ist nicht selbstverständlich. Unsere Zeit ist geprägt vom Misstrauen vieler in andere Menschen oder die Politik. Pastorin Ulrike Bänsch hält ein Plädoyer für Vertrauen, das stark macht.

Die christliche Botschaft trägt sich weiter von einer Generation zur nächsten. Sie hat es in der Vergangenheit getan, und sie wird es weiterhin tun. Immer hat es Menschen gegeben, denen dieses tiefe Vertrauen geschenkt war. Es ist ein Vertrauen, das Menschen in Krisen Halt gibt. Es ist ein Vertrauen, dass dir in Zeiten der Veränderungen Hoffnung und Zuversicht bewahrt. Es ist ein Vertrauen, das den Weg nach Morgen bahnt. Werft euer Vertrauen nicht weg, denn es hat eine große Zukunft, heißt es in der Bibel.

Ernsthaft jetzt? Vertrauen haben? In diesen Zeiten? Wo soll das denn herkommen, wo landauf landab von einer Vertrauenskrise gesprochen wird und die Stimmung sich bei vielen insgesamt nicht so zuversichtlich darstellt? Das Vertrauen in die Politik schwindet. Das Vertrauen in die Zukunft überhaupt. Natürlich auch das Vertrauen in die Kirchen. Wie leicht oder schwer fällt es mir eigentlich zu vertrauen? Sicher ist doch: ohne Vertrauen zu leben, wäre schrecklich. Wenn wir auf die Welt kommen, dann sind wir hilflos, angewiesen, denen zu vertrauen, die für uns sorgen. Wenn dieses Urvertrauen zerstört wird, kann das lebenslange Folgen haben.

Vertrauen hilft uns später, uns zu entwickeln, Entscheidungen zu treffen und vor allem auch Ängste und Sorgen zu überwinden. Oft sind es Menschen, die uns Vertrauen lehren. Es sind die, die uns Mut machen unseren Fähigkeiten zu vertrauen. Es sind die, die uns von ihrem Vertrauen in das Leben oder in Gott erzählen. Vertrauen braucht Zeit, um zu wachsen. Vertrauen braucht offene Begegnungen, gemeinsame Erfahrungen, die Bewältigung von Krisen und Enttäuschungen, das Festhalten an erlebter Liebe und gegebenen Versprechen. Vertrauen macht uns stark und kann uns Ruhe und Gelassenheit im Leben schenken. Jemand hat mal gesagt: Vertrauen zu können ist für mich, als würde mich Gott mit einem wärmenden Mantel umhüllen.

Wenn uns solches Vertrauen geschenkt ist, dann kann es uns auch im Blick darauf tragen, dass alles in dieser Welt endlich ist und doch weiter geht. Die Welt verändert sich. Wir verändern uns und müssen unseren Weg durch die Zeit finden. Mich ermutigt dabei die biblische Botschaft das Vertrauen zu beschützen.


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  • Ulrike Bänsch

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