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Der Sonntagnachmittag mit Wolfgang Rumpf

Neue Alben Klassische Musik trifft auf afrikanische Sounds

Autorinnen und Autoren

Jazzmusiker Makaya McCraven liefert innovative Musik mit globalem Sound. Der Cellist Abel Selaocoe kombiniert Klassik mit afrikanischen Einflüssen.. Unsere Alben der Woche präsentiert von Harald Mönkedieck und Sophia Fischer.

1 Aufregender Musikmix

Makaya McCraven
Der des US-amerikanische Schlagzeuger, Komponist und Produzent Makaya McCraven. Bild: Sulyiman Stokes

Der US-amerikanische Schlagzeuger, Komponist und Produzent Makaya McCraven ist derzeit einer der innovativsten Künstler im Spannungsfeld von Jazz, Groove und schwarzer Musik. Mit seinem aktuellen Album "In These Times" findet der Musiker aus Chicago jetzt mehr Gehör, auch außerhalb der Jazz-Welt.

Wie klingt's?

Die Rhythmen in der Musik von Makaya McCraven haben oft organischen Charakter – auch wenn virtuoser Umgang mit Studiotechnik ein wichtiger Teil des Entstehungsprozesses ist. McCraven ist dabei vieles gleichzeitig: Konzeptgeber, Ausführender, Kommunikator, Toningenieur, Produzent. Seine Methode grob vereinfacht: Die Zusammenführung von Live-Performances mit Studio-Klängen zu einem spannenden neuen Ganzen. Gastmusiker wie Harfenistin Brandee Younger oder Gitarrist Jeff Parker stellen sich in den Dienst der Konzepte und Rhythmen von Makaya McCraven.

Warum hören?

"In These Times" von Makaya McCraven bringt neue Musik mit globaler Ausrichtung. Das Multitalent wurde 1983 in der Weltstadt Paris geboren, seine Mutter spielte osteuropäische Folk-Musik, sein Vater Jazz. Bleibende Prägungen, die den Musiker McCraven im Rahmen seiner auf Innovation angelegten Projekte weiter inspirieren. Wer sich dem Fluss seiner Musik aussetzt, der weiß irgendwann nicht mehr genau, in welcher Musikwelt er sich eigentlich befindet. Es ist auf jeden Fall eine Welt jenseits eines Genre-Denkens, das die Perspektive verengt.

Cover: Makaya Mccraven, In These Times, Xl

Makaya McCraven: "In These Times"

Er ist eine der interessantesten Kreativkräfte im Spannungsfeld von Jazz, Groove und schwarzer Musik: der Schlagzeuger, Komponist und Produzent Makaya McCraven.

Bild: XI

2 Abel Selaocoe mit feinfühligen Klängen

Abel Selaocoe mit Cello auf der Bühne
Der Cellist Abel Selaocoe. Bild: DPA | Captital Pictures | Martin Harris

Wie dieser Mann das Cello spielt, ist eine absolute Seltenheit: Klassik trifft auf Kompositionen, die von afrikanischer Musik inspiriert sind. Dahinter steckt Abel Selaocoe. Er kommt aus Südafrika und ist nicht nur ein Virtuose an seinem Instrument, sondern hat noch dazu eine großartige Stimme. Beides ist auf seinem Debütalbum zu hören. "Where Is Home" heißt seine erste Platte.

Wie klingt‘s?

Wenn Abel Selaocoe singt und das Cello spielt, dann tut er das vom ersten Moment an so unmittelbar, so pur und mit einem Tatendrang, der es unmöglich macht, ihn zu überhören. Dieser Musiker hat ernsthaft etwas zu erzählen, und er nutzt dafür zwei Stimmen gleichzeitig: den eigenen Gesang und das Cello, auf dem er streicht, zupft und improvisiert. Auf "Where Is Home" macht er sich so auf die Suche nach einem Gefühl von Zuflucht und den vielen Bedeutungen von Heimat. Dabei wandelt Abel Selaocoe so selbstverständlich zwischen den Traditionen, dass eine Unterteilung in Genres völlig unwesentlich scheint. In einem Moment spielt er Bach, im nächsten imitiert er afrikanische Streichinstrumente.

Warum hören?

Auf "Where Is Home" gelingt es Abel Selaocoe es mit den Konventionen klassischer Musik zu brechen. Und das auf eine so feinfühlige und respektvolle Art, dass nur ein einziger Wunsch offenbleibt: Bitte mehr davon.

Albumcover Abel Selaocoe "Where is home (HAE KE KAE)"

Abel Selaocoe: "Where is Home"

Wie Abel Selaocoer das Cello spielt, ist eine absolute Seltenheit: Klassik trifft auf Kompositionen, die von afrikanischer Musik inspiriert sind.

Bild: Warner Classics

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 7. Oktober 2022, 09:38 Uhr