Sounds in concert: Jazzahead 2024

Mitschnitte von der Jazzahead 2024 vom 11.-13. April

Sendedaten

Sendetermin:

9. Mai 2024 um 22:00 Uhr

Sendereihe:

Sounds in concert

Vom 11. bis 13. April fand die jazzahead! im Bremer Kulturzentrum Schlachthof und der Messehalle 7 auf der Bürgerweide statt und in ingesamt 40 showcase-Konzerten haben sich nationale wie internationale Bands einem Fachpublikum und interessierten Fans präsentiert. Es war so weiblich wie noch nie, außerdem gab es mit der auf drei Jahre angelegten Reihe "Jazz from Africa" einen verstärkten Fokus auf afrikanische Jazzgruppen. Partnerland war 2024 die Niederlande, die mit dem ersten Showcase am frühen Donnerstagnachmittag durch die Saxophonistin Kika Sprangers und ihr Large Ensemble repräsentiert wurde. Afro4Band ist eine vierköpfige Gruppe aus Nigeria, die sich auf den Pfaden Fela Kutis bewegt und der Klarinettist Oran Etkin aus Israel war mit seinem Projekt Open Arms Project in Bremen zu Gast.

Oran Etkin
Oran Etkin Bild: Jose De Holanda & Lynda Tovar

GroundUp heißt das Label der US-amerikanische Fusion-Jazzrockgruppe Snarky Puppy, die in den letzten Jahren eine neue und vor allem auch in jüngeren Kreisen kursierende Euphorie für schnelle, vertrackte und dabei tanzbare Jazzmusik ausgelöst hat. Auf diesem Label veröffentlich auch der Israeli Oran Etkin seine Musik und sie ist mitreißend, wirbelnd und voller unaufhaltsamer Energie. Für sein aktuelles Projekt namens "Open Arms Project" hat sichj Etkin mit Musikern aus der Tschechischen Republik, Brasilien, Frankreich und der Türkei zusammengetan, was dem ganzen einen rhythmisch und melodisch vielfarbigen Anstrich verpasst. Die offenen Arme im Bandnamen sind klanglich ernst gemeint.

Kika Sprangers
Kika Spranger Bild: Pauline Wiersma

Kika Sprangers gilt als eines der größten musikalischen Talente, dass die Niederlande derzeit zu bieten haben. Sie ist nicht nur eine Saxophonistin mit außerordentlich klarer Tonsprache, sondern auch eine studierte Komponistin, die sich gerne in großen Bandkontexten bewegt. Ihr Large Ensemble besteht aus 12 Musikerinnen und Musikern, die alle Teil der beweglichen und jungen niederländischen Szene sind. Zwei Jahre lang war sie Artist in Residency in Utrecht beim Tivoli Vredenburg aus dem ihr aktuelles Album "Oneindigheid" entstanden ist, was Unendlichkeit bedeutet.

Afro4Band
Afro4Band Bild: Bamiyo Iselema Emina Photography

Afro4Band bezeichnen sich selbst als "Jazz-beeinflusste afrikanische Groove-Musik-Superband", und sie leben dabei den von Fela Kuti in den späten 60er Jahren etablierten Gedanken der pan-afrikanischen Musik. Bandleader ist Bassist Bright Gain, der sich in vielen Projekten auf dem afrikanischen Kontinent einen Namen gemacht hat und seinem Ruf, eine Band zu gründen, siend der Schlagzeuger Wale Adeyemi und der Trompeter Victor Ademofe sofort gefolgt. Alle drei stammen aus Nigeria. Ihre Band wird komplettiert durch den südafrikanischen Pianisten Luyanda Madope, den Gain unbedingt in seiner Band haben wollte.

Mitschnitte von der Jazzahead 2024 vom 11.-13. April

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