Niederdeutsches Hörspiel: De Schrievdisch weer blank

Sendedaten

Sendetermin:

21. Juli 2024 um 18:00 Uhr

Deutsche Wehrmachtsoldaten beim Funken an der Ostfront im Russlandfeldzug 1941.
Eine historische Aufnahme mit Soldaten beim Funken im Zweiten Weltkrieg. Bild: dpa | akg-images

Der 20. Juli 1944, an dem der Versuch scheiterte, mittels eines Anschlags auf Adolf Hitler die nationalsozialistische Tyrannei zu beenden, jährt sich zum 80. Mal. Der Autor Hinrich Kruse war zu jener Zeit als Soldat in Italien stationiert und hörte die Nachricht über die BBC, die er als Funker abhören und über deren Sendungen er Berichte anfertigen musste.

Noch heute beeindruckt die klare Sprache des Erzählers, der detailgenau die Stunden beschreibt, nachdem er von dem Attentat erfahren hat. Inmitten eines Umfeldes, indem ein unbedachtes Wort das Leben kosten konnte, nimmt er uns mit auf eine Reise in seine Gedankenwelt: Voll angespannter Wachsamkeit, Sorge und Hoffnung.

Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller:

  • Erzähler: Claus Boysen.
  • Hein Haß: Hans-Jürgen Ott.
  • Offizier Ic-Abwehr: Klaus Nowicki.
  • Stimme BBC: Nigel Whittaker.
  • General: Heinz Poppe.
  • Frau: Ruth Bunkenburg.
  • Kröger: Hans Rolf Radula.
  • Nachbar: Willi Backenköhler.

Regie: Walter Bäumer
Produktion: Radio Bremen & NDR 1981                                                                                                     

Erstsendung: 20.07.1981             
Länge: 42´15

Der Autor: Hinrich Kruse (geb.1916 in Nordschleswig) lebte als Lehrer in Braak bei Neumünster. Außer Erzählungen und zeitkritischen Kurzgeschichten schrieb er zwanzig niederdeutsche Hörspiele und erhielt als einer der profiliertesten und eigenständigsten Mundartautoren 1979 den Fritz-Reuter-Preis. Kruse starb am 17. Juli 1994.

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