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Der Nachmittag mit Marius Zekri

Luchs des Monats Dreiecksgeschichte mit spannenden Wendungen

Autoren

  • Anja Robert
Cover Michael Gerard Bauer, Dinge, die so nicht bleiben können, Hanser
"Dinge, die so nicht bleiben können" von Michael Gerard Bauer. Übersetzung von Ute Mihr, Hanser Verlag, empfohlen ab 13 Jahren. Bild: Hanser Verlag

Michael Gerard Bauer erzählt in "Dinge, die so nicht bleiben können" mit einer erstaunlichen Leichtigkeit von Teenagern, die in ihrem Leben viel Schlimmes erlebt haben. Das macht er treffsicher und pointenreich, die Dialoge sind manchmal ganz großes Kino, urteilt Anja Robert aus der Luchs-Jury.

"Dinge, die so nicht bleiben können", im Original "Things that will not stand" – dieser Spruch ist auch das Motto der beiden Hauptfiguren im Roman. Der Titel leitet sich aus dem Film "The Big Lebowski" ab, der auch in der Geschichte vorkommt. Tolly und Sebastian sind 16 Jahre alt und Filmfreaks. Gemeinsam besuchen die beiden Freunde den Orientierungstag an der Uni. Sebastian trifft dort auf Frida, die er wegen ihrer schrägen und frechen Art anziehend und beeindruckend findet. Die beiden verbringen schließlich den Schnuppertag zusammen und lernen sich kennen. Die schlagfertige Frida schwindelt dabei die abstrusesten Geschichten zusammen. Sebastian durchschaut dies und fragt sich zunehmend, wer sie wirklich ist, warum sie ihm Lügen auftischt und wie nah er ihr an einem einzigen Tag kommen kann. Der Roman lebt von den vielen verblüffenden Wendungen auf der Suche nach der Wahrheit.

Michael Gerard Bauer
Der australische Autor Michael Gerard Bauer. Bild: Hanser Verlag | Felice Arena

Michael Gerard Bauer: Dinge, die so nicht bleiben können

Der Luchs-Preis Februar geht an den Autor Michael Gerard Bauer für sein Jugendbuch "Dinge, die so nicht bleiben können".

Audio vom 4. Februar 2021
Cover Michael Gerard Bauer, Dinge, die so nicht bleiben können, Hanser
Michael Gerard Bauer, Dinge, die so nicht bleiben können, Hanser Bild: Hanser Verlag
Bild: Hanser Verlag

Urteil der Jury

Michael Gerard Bauer erzählt in diesem Jugendbuch mit einer erstaunlichen Leichtigkeit von Teenagern, die in ihrem Leben eindeutig zu viel Schlimmes erlebt haben. Mit pointierten Dialogen und Witz gelingt es ihm eindrucksvoll, eine Geschichte über Hoffnung, Freundschaft und Möglichkeiten im Leben zu erzählen und aufzuzeigen, dass man Unrecht und Ungerechtigkeit nicht einfach hinnehmen sollte. "Bemerkenswert ist, wie Bauer in die so unbeschwert anmutenden Gespräche dreier Teenager, die sich gerade kennenlernen und gemeinsam über den Uni-Campus trödeln, Abgründe aufblitzen lässt: Lippen, die kurz zu einer schmalen Linie zusammengepresst werden. Augen, die einen Moment lang ins Nichts starren", so Katrin Hörnlein in der aktuellen Ausgabe der "Zeit".

Die Luchs-Jury empfiehlt außerdem

  • das Bilderbuch "Piraten im Garten" von dem Comic-Künstler Atak (Kunstmann), empfohlen ab drei Jahren
  • das Kinderbuch "Alles wird gut, immer" von Kathleen Vereecken und Julie Völk (Gerstenberg), empfohlen ab zehn Jahren
  • das Sachbuch "Was passiert, wenn ich tot bin?" von Caitlin Doughty (C. H. Beck), empfohlen ab zehn Jahren

 

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Tag, 4. Februar 2021, 15:10 Uhr