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Die Nacht

Auf der Bühne Spanisches Tanzfestival in der Bremer Schwankhalle

Vom 9. bis zum 13. November

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Szene "Igra"
Szene aus "Igra" von Kor'sia aus Madrid. Eine Auseinandersetzung mit dem Schaffen des Jahrhunderttänzers Vaslav Nijinsky. Bild: Steptext Dance Project / María Alperi | María Alperi

Das Tanzfestival "Baila España" bringt junge, zeitgenössische Tanzkunst aus Spanien auf die Bühne der Schwankhalle in der Bremer Neustadt.

Die Künstlerinnen und Künstler kommen entweder aus Spanien, aus Latein- und Südamerika oder es sind Spanierinnen und Spanier, die in die Welt gezogen sind. Spanien sei ein sehr besonderes Land, nicht nur von den Tanzschaffenden her, sondern auch von den Tänzern, erzählt Organisator Helge Letonja: "Es hat sehr, sehr viel Talent, und der Tanz ist in Spanien auch noch mal durch den folkloristischen Tanz ganz anders in der Gesellschaft verankert. Und das spiegelt sich auch wieder."

Die Tradition des Flamenco bildet oft die Basis für das Tanzschaffen in der spanischsprachigen Welt. Was dabei heute herauskommt, ist sehr kreativ – und das bereits seit Jahrzehnten. Zum Beispiel Sol Picó, die mit Baumaschinen getanzt und dem Publikum Tomaten geschenkt hat, mit denen geworfen werden sollte, wenn das Stück nicht gefällt.

Ein tänzerisches Gegen- und Miteinander

Am Mittwochabend waren Choreograph und Tänzer Antonio Ruz und die Violinistin Isabel Villanueva in der Schwankhalle zu sehen. Die beiden teilten sich die Bühne, tanzten und spielten gegeneinander und miteinander – und sie bewegten sich dabei nahezu ununterbrochen im Raum. Für Bremen-Zwei-Reporter Marcus Behrens "ein Meisterwerk auf mehreren Ebenen".

Szene Tanz Signos
Isabel Villanueva und Antonio Ruz in "Signos". Bild: Steptext Dance Project / Agustin Hurtado | Agustin Hurtado

Hinter dem Festival stecken das Instituto Cervantes in Bremen und das Steptext Dance Project als Veranstalter – und damit der in Bremen lebende Tänzer und Choreograph Helge Letonja. Er hat viele Jahre hart dafür gearbeitet, und kann inzwischen verlässlich die Früchte seiner erfolgreichen Arbeit ernten – sei es mit diesem Festival oder dem Festival "Africtions", das Tanz und Performance vom afrikanischen Kontinent präsentiert oder mit dem internationalen Tanz-Ensemble "Of Curious Nature" hier in Bremen.

Spannende künstlerische Auseinandersetzungen

Szene Tanz Novensanos
Iréne Cortina und Paul Dill. Bild: Steptext Dance Project / Alwin Poiana | Alwin Poiana

Sowohl das Gastspiel am 12. November, bei dem sich das Ensemble Kor’sia aus Madrid mit dem Werk des weltberühmten Tänzers und Choreographen Vaslav Nijinsky beschäftigt, als auch die aus Valencia stammende Tänzerin und Choreographin Irene Cortina, die sich zusammen mit dem Berliner Musiker Paul Dill am 13. November eine künstlerische Auseinandersetzung auf der Bühne liefert sind sehenswert. "Das klingt beides sehr spannend", meint Bremen-Zwei-Reporter Marcus Behrens.

"Baila España" geht weiter

Das Tanzfestival soll auf jeden Fall weitergehen. Das, was in Bremen Jahr für Jahr zu sehen ist, ist eine kuratierte Auswahl, die immer wieder aufs Neue überrascht. Das ist nur möglich durch ein gut funktionierenden Netzwerk, erklärt Helge Letonja: "Ja, man braucht Partner und auch ein bisschen Besessene (...) Sie wollen Tanz zeigen in diesen Facetten, und es ist eine feste Adresse. Und das soll es auch bleiben. Ganz, ganz sicher."

Auf der Bühne Schwankhalle Bremen: Baila España

Ein Festival, das seit vielen Jahren junge, zeitgenössische Tanzkunst aus der spanischsprachigen Welt nach Bremen bringt.

Audio vom 11. November 2021
Szene Tanz Signos
Isabel Villanueva und Antonio Ruz in "Signos". Bild: Steptext Dance Project / Agustin Hurtado | Agustin Hurtado
Bild: Steptext Dance Project / Agustin Hurtado | Agustin Hurtado

zusammen mit dem

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Tag, 12. November 2021, 12:40 Uhr