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Der Morgen mit Hendrik Plaß

Im Porträt Klaus Wallendorf erzählt von Lebensträumen und überraschenden Tönen

Autorin

Klaus Wallendorf
Klaus Wallendorf erzählt von ersten Spielversuchen auf dem Horn und dem Geheimnis seines Instruments. Bild: Verlag Galiani Berlin | Monika Rittershorst

Am "Tag der Hausmusik" geboren, blieb Klaus Wallendorf nicht anderes übrig, als Musik zu machen. Als Hornist machte er Station in Berlin, Genf und München.

Gesprächszeit "Kleine Patzer haben was Charmantes" – Klaus Wallendorf

Schon als junger Musiker wollte Klaus Wallenhorst zu den Berliner Philharmoniker. 1980 war es dann endlich soweit.

Klaus Wallendorf
Bild: Verlag Galiani Berlin | Monika Rittershorst
Bild: Verlag Galiani Berlin | Monika Rittershorst

36 Jahre lang war er Hornist bei den Berliner Philharmonikern und hat in dieser Zeit Herbert von Karajan, Claudio Abbado und Sir Simon Rattle als Dirigenten erlebt. Klaus Wallendorf hat schon im Alter von 16 Jahren den Wettbewerb "Jugend musiziert" gewonnen und gleich als Orchestermusiker am Aachener Stadttheater mitspielen dürfen. Bevor er 1980 zu den Philharmonikern ging, machte er Station an der Deutschen Oper Berlin, im "Orchestre de la Suisse Romande" in Genf und an der Münchener Staatsoper.

Lebenstraum "Berliner Philharmoniker"

Die Berliner Philharmoniker waren sein Lebenstraum. Er eroberte sich nicht nur als dritter Hornist seinen Platz im Orchester, er wurde bald auch als Conférencier von Bühnenprogrammen, als Redner und Dichter geschätzt. Das Orchester hat ihn sogar zum "Hofpoet auf Lebenszeit" ernannt.

Viele Erinnerungen und Orchester-Anekdoten hat Klaus Wallendorf in seinem ersten Buch "Immer Ärger mit dem Cello. Liebeserklärungen eines irrenden Waldhornisten an seine streichenden Kollegen" notiert. Nun ist eine Fortsetzung erschienen: "Zwischen Mundstück und Mikrofon. Aus den Papieren eines philharmonischen Hornisten" heißt es. Darin erzählt Wallendorf – geboren am 22. November 1948,  dem "Tag der Hausmusik" – von seiner Kindheit im Thüringer Wald und der Flucht der Familie in den Westen, von ersten Spielversuchen auf dem Horn und dem Geheimnis seines Instruments.

Kleine Patzer haben was Charmantes.

Klaus Wallendorf über das Horn

Als "heldenhaft" und "weich" charakterisiert der gebürtige Thüringer sein Instrument. Es sei aber auch unfallträchtig, aber "es hat auch den Ruf, dass diese kleinen Patzer, diese Kiekser auch was Charmantes haben". Vermutlich nennt man das Horn auch deswegen "Glücksspirale".

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Gesprächszeit, 30. November, 18:05 Uhr