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Im Porträt Warum sein Abschied von der Bühne für Hape Kerkeling konsequent war

Autor

Hape Kerkeling
Er hat Fernsehgeschichte geschrieben: Hape Kerkeling war über drei Jahrzehnte einer der beliebtesten deutschen Unterhaltungskünstler. Bild: Radio Bremen | Christian Erber

Mit Kunstfiguren wie Horst Schlämmer und Sendungen wie "Total Normal" hat er Fernsehgeschichte geschrieben. Sein Buch über seine Erlebnisse als Pilger auf dem berühmten Jakobsweg ist das meistverkaufte Sachbuch der jüngeren Geschichte. Rund drei Jahrzehnte war Hape Kerkeling einer der beliebtesten deutschen Unterhaltungskünstler, bis er 2014 seinen Abschied von Bühnen und Fernsehbildschirm verkündete.

Gesprächszeit "So schön der Beruf auch ist – es gibt auch Schattenseiten" – Unterhaltungskünstler Hape Kerkeling

Mit Sendungen wie "Total Normal" hat er Fernsehgeschichte geschrieben. Rund drei Jahrzehnte war Hape Kerkeling einer der beliebtesten deutschen Unterhaltungskünstler.

Audio vom 13. Oktober 2020
Hape Kerkeling
Hape Kerkeling Bild: Radio Bremen | Christian Erber

Ein Rückzug, der viele überraschte, für Hape Kerkeling selbst aber nur konsequent war: "Ich hatte mir immer vorgenommen, wenn ich es bis zum 50. Lebensjahr geschafft haben sollte, in meinem Beruf einigermaßen erfolgreich gewesen zu sein, ganz langsam aus dem Rampenlicht zu treten. Denn so schön der Beruf auch ist und so viel Spaß er mir gemacht hat – es gibt auch Schattenseiten. Und diese Schattenseiten können mitunter immens sein."

Ich lese meine eigenen Texte wieder vor Publikum. Das ist auch das, was mir am besten liegt. Ich liebe das!

Hape Kerkeling über seine geplante Lesereise

Sich selbst beim Altern auf dem Fernsehbildschirm zusehen – eine Vorstellung, die Hans-Peter Wilhelm Kerkeling zutiefst zuwider war. Seit einigen Jahren lebt er mit seinem Lebensgefährten in Bonn. Dort genießt er es – in Corona-Zeiten vorschriftsmäßig mit Maske – auch mal unerkannt am Rhein entlang spazieren zu gehen. Nachdem es jahrelang vergleichsweise still um ihn geworden war, gibt es für seine Fans jetzt gute Nachrichten. Mitte Dezember kehrt Kerkeling in Joseph Vilsmaiers letztem Film "Der Boandlkramer (bayerisch so viel wie "Gevatter Tod") und die ewige Liebe" auf die Kinoeinwand zurück: "Das ist ein richtig schöner Film geworden, in dem Bully Herbig den Tod und ich den Teufel spiele. Ich habe immer gesagt; wenn mir mal jemand den Teufel anbieten sollte, denke ich nicht nach und spiele ihn."

Im Frühjahr 2021 erscheint ein neues Buch von Hape Kerkeling. Details werden noch nicht verraten. Nur so viel: Stilistisch ist es wieder eine Mischung aus Roman und Sachbuch. Er freue sich auch schon darauf, wieder auf Lesereise zu gehen, denn hier schließe sich für ihn ein Kreis: "Damit bin ich wieder genau da, womit ich als 17-Jähriger angefangen habe. Ich lese meine eigenen Texte wieder vor Publikum. Das ist auch das, was mir am besten liegt. Ich liebe das!"

Bei Radio Bremen habe ich gelernt, wie man eine Fernsehsendung moderiert.

Hape Kerkeling über seine Anfäng bei Radio Bremen

Seine Anfänge vor der Kamera machte Kerkeling Mitte der 1980er Jahre bei Radio Bremen. Mit "Kerkelings Kinderstunde" im Jahr 1984 ging es los, mit "Total Normal" wurde er fünf Jahre später zum Kultkomiker. Eine Zeit, an die er bis heute sehr gerne zurückdenkt. Vor allem, weil es bei bei den Programmverantwortlichen die berühmt-berüchtigte "Schere im Kopf" nicht gegeben habe. "Bei Radio Bremen habe ich gelernt, wie man eine Fernsehsendung moderiert. Darauf hat meine zuständige Redakteurin Birgit Reckmeyer sehr geachtet. Ich hatte manchmal so eine pampige, pubertäre Art, die sie mir völlig ausgetrieben hat. Sie meinte: 'Du kannst das alles so sagen, wie du es sagst. Aber bitte lächele, sei freundlich, schrei die Menschen nicht an, die vor dem Fernseher sitzen!'"

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Gesprächszeit, 13. Oktober 2020, 18:05 Uhr