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Die Nacht

Im Porträt Tore und Emotionen mit Esther Sedlaczek im Ersten

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Esther Sedlaczek
Hertha BSC war als Kind ihr erster Berührungspunkt mit dem Fußball: Esther Sedlaczek Bild: WDR | Annika Fußwinkel

Sie bringt Bundesliga-Emotionen und Sport-Highlights in die Wohnzimmer der vielen deutschen Sport-Fans. Die langjährige Sport-Moderatorin Esther Sedlaczek ist seit diesem Sommer das neue Gesicht der ARD-Sportschau.

Esther Sedlaczek

Gesprächszeit "Auf die großen Wettbewerbe freue ich mich wahnsinnig" – Esther Sedlaczek

Esther Sedlaczek ist seit diesem Sommer das neue Gesicht der ARD-Sportschau und bringt Fußball-Emotionen und Sport-Highlights in die deutschen Wohnzimmer.

Bild: WDR | Annika Fußwinkel

Zehn Jahre lang hat sie für den Pay-TV-Sender Sky aus den größten Stadien Europas berichtet. Ein Job, der sich für Esther Sedlaczek nie als Arbeit angefühlt hat, der ihr aber, wenn sie von drei Wettbewerben gleichzeitig berichten musste, auch einiges abverlangt hat: "Dann warst du in der Bundesliga, dann warst du in der Champions League, dann war wieder Pokal oder Europa League – das kann auch mal wahnsinnig stressig werden", erinnert sie sich an ihre spannenden Jahre als Sky-Moderatorin.

Diese großen Wettbewerbe. Das ist schon etwas, was mich wahnsinnig gereizt hat.

Esther Sedlaczek über Weltmeisterschaften und Olympia, die sie für das Erste moderieren wird

Der Wechsel zur ARD-Sportschau ist Esther Sedlaczek deshalb gar nicht so leicht gefallen. Die prägenden ersten Berufsjahre, langjährige Wegbegleiter und ein engagiertes Team musste sie hinter sich lassen: "Auf der anderen Seite denkt man auch, vielleicht ist es Zeit für den nächsten Schritt, raus aus der sogenannten Comfort Zone". Und außerdem schmunzelt Esther Sedlaczek: Wer kann schon Nein sagen, wenn einem das große Sport-Schlachtschiff - die ARD Sportschau – angeboten wird? Bei der ARD locken nun Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Olympische Spiele, auf die sie sich sehr freut: "Diese Ereignisse will man ja auch als Sportmoderatorin erleben, diese großen Wettbewerbe. Das ist schon etwas, was mich wahnsinnig gereizt hat."

Das sind so Momente, wo ich dachte: 'Ich bin drin, das ist meins, ich bin so dankbar, das hier zu machen."

Esther Sedlaczek über das Gefühl, im Sportjournalismus angekommen zu sein

Zu Sky kam Sedlaczek damals über ein Casting, in dem sich die damals 25-jährige Studentin in der riesige Masse von 2.700 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchsetzte. An der Seite von Uli Potofski moderierte sie zunächst für die Sendung "Mein Stadion" aus Fußballkneipen, trainierte das Live-Fernsehen von Anfang an und präsentierte dann erst die Zweite und schließlich die Erste Bundesliga für Sky. Und irgendwann wich die anfängliche Nervosität souveräner Routine: "Da war zum Beispiel das Pokalspiel, als Fürth gegen Dortmund gespielt hat, wo es fast ins Elfmeterschießen gegangen wäre – das sind so Momente, wo ich dachte: 'Ich bin drin, das ist meins, ich bin so dankbar, das hier zu machen.'"

Reizvoll: José Mourinho oder Zlatan Ibrahimović

Jürgen Klopp, Thomas Tuchel, Pep Guardiola, Uli Hoeneß – Esther Sedlaczek hat in den vergangenen Jahren mit allen bekannten Größen des deutschen Fußballs gesprochen. Richtig aufgeregt war sie aber, als sie ihr Idol Zinedine Zidane interviewen durfte. Auch bei José Mourinho oder Zlatan Ibrahimović wäre ihr Ehrgeiz gepackt: "Das sind Figuren, bei denen man weiß, da kommt wenig 'null-acht-fuffzehn'. Das sind besondere Charaktere, bei denen man nicht weiß, was kommt da auf einen zu in den Interviews. Das fände ich schon spannend, diese beiden mal zu interviewen."

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Gesprächszeit, 3. Dezember 2021, 18:05 Uhr