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Die Nacht

In der Ausstellung Ein Augenschmaus: die Ausstellung "Licht des Südens" in Oldenburg

Autor/Autorin

  • Gerhard Snitjer
Gemälde: Adolf Niesmann, Caffè Gioia in Positano, 1930
In der Ausstellung zu sehen: Adolf Niesmann, Caffè Gioia in Positano, 1930. Bild: Landesmuseum Oldenburg | Sven Adelaide

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt eine Ausstellung, die den aktuellen Zeitgeist bedient: die zunehmende Sehnsucht nach dem Reisen und nach dem Süden. "Licht des Südens – Künstler sehen Italien" heißt die Schau, die bis zum 24. Oktober im Oldenburger Schloss zu sehen ist.

Was für ein schönes Land! Das ist der Eindruck, den die rund 100 Werke dieser Ausstellung vermitteln. Das sei nicht etwa das Ergebnis der getroffenen Auswahl, sagt Anne Heinze, die stellvertretende Leiterin des Landesmuseums im Oldenburger Schloss: "Es ist uns kein einziges Italien-Bild untergekommen, was irgendeinen negativen Aspekt zeigen würde. Keine Naturkatastrophe, keine Kriegsbilder. Also, es ist offenbar ein Land, mit dem zumindest die Künstler nördlich der Alpen ausschließlich Positives verbinden."

Gemälde: Anselm Feuerbach, Meeresküste, 1866
Anselm Feuerbach, Meeresküste, 1866, Landesmuseum Oldenburg

Italien in seiner ganzen Schönheit

Die Kunstschau im Oldenburger Schloss nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch das Sehnsuchtsland Italien.

Bild: Landesmuseum Oldenburg | Sven Adelaide

Gemälde, Fotografien und Skulpturen

Angesichts der Bilderflut, die uns heute umgibt, ist es kaum noch vorstellbar, wie fremd für unsere Vorfahren vom 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert die Welt jenseits der Alpen gewesen sein muss. Künstler brachten von dort faszinierende Bilder mit.

In der Ausstellung sind Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien und Skulpturen zu sehen. Die vier Kuratorinnen haben die Präsentation in neun Themenräumen eingeteilt. Frühe Fotografien hängen hier zwischen einem Ölbild und einem Aquarell. "Solche Gegenüberstellungen sind natürlich Augenöffner und erzwingen, ein bisschen genauer hinzuschauen und Dinge zu entdecken, die man bei so ganz strengen, klassischen Hängungen vielleicht nicht entdecken würde", erklärt Anna Heinze das Konzept.

Bisschen Wasser, bisschen Wald, bisschen Fels, bisschen Berg, viel Himmel, schönes Licht... Tiere natürlich.

Anna Heinze

Licht, Farbe, Kontrast, Formensprache... Man kann schwelgen in der Ästhetik all dieser Bilder. Überraschend mag es sein, dass viele Maler Landschaften zeigten, die es so nicht gab, sondern die idealtypisch gemeint waren. Solche Darstellungen sind im Raum "Italien als Fantasie" zusammengestellt, zum Beispiel die "Ideallandschaft" von Johann Wilhelm Heinrich Tischbein.

"Bisschen Wasser, bisschen Wald, bisschen Fels, bisschen Berg, viel Himmel, schönes Licht... Tiere natürlich. Eine Gruppe von Personen. Das scheinen nicht nur menschliche Gestalten zu sein, sondern offenbar auch mythologische."

Gemälde: Anselm Feuerbach, Meeresküste, 1866
Anselm Feuerbach, Meeresküste, 1866, Landesmuseum Oldenburg Bild: Landesmuseum Oldenburg | Sven Adelaide

Italien von seiner schönsten Seite

Das Italien der Renaissance und des Barock. Architektur. Land und Leute. Das sind weitere Themenräume dieser Ausstellung. Und dazwischen, als Zentrum: "Belpaese", "schönes Land", wo Werke von Strack, Tischbein, Willers und Feuerbach italienische Orte und Landschaften von ihrer schönsten Seite zeigen, ebenso Expressionisten wie Jan Oeltjen und Martel Schwichtenberg mit ihrer ganz anderen Bildsprache.

Die Ausstellung ist ein Augenschmaus und von den Ausstellungsmacherinnen bei aller kunsthistorischen Ernsthaftigkeit durchaus als solcher gedacht, sagt Anne Heinze. Und so gibt es das "Licht des Südens" in Oldenburg, die Schönheit Italiens auch für alle, die hier geblieben sind.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Vormittag, 17. Juli 2021, 10:10 Uhr