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Die Nacht

In der Ausstellung Comic-Kunst im Wilhelm-Wagenfeld-Haus

Autorin

Blick in die Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus.
Joe Sacco: 1. Juli 1916. Der Erste Weltkrieg. Die Schlacht an der Somme. Der erste Tag, Edition Moderne, 2014 Bild: Wilhelm-Wagenfeld-Haus

Das Interesse an Bilderzählungen ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Graphic Novel kann vieles sein: autobiographisch, assoziativ, dokumentarisch, dramatisch und komisch. Diese Vielfalt zeigt eine Schau im Wilhelm-Wagenfeld-Haus. Parallel zur Ausstellung werden die Wettbewerbsergebnisse des "Battle of Print" zum Thema Graphic Novel präsentiert. Bremen-Zwei-Reporterin Kerstin Burlage hat sich in die Ausstellung "Graphic Novel mit Battle of Print" vertieft.

Die vielfältige Welt der Bildergeschichten

Das Wilhelm-Wagenfeld-Haus zeigt anhand von 66 Werken die große Vielfalt der Graphic Novels.

Blick in die Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus.
Martin Panchaud: Die Farbe der Dinge, S. 74-83, Edition Moderne, 2020 Bild: Wilhelm-Wagenfeld-Haus
Bild: Wilhelm-Wagenfeld-Haus

Futuristisch oder wie aus einer vergangenen Epoche, witzig oder nachdenklich, knallbunt oder schlicht schwarz-weiß: Wer die ausgewählten Arbeiten nebeneinander hängen sieht, versteht auf den ersten Blick, dass die "Graphic Novel" – also der Comic – viel zu bieten hat.

Spannende Entdeckungen

Blick in die Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus.
Erik Kriek: Vorzeichnungen und Ausdrucke für "Der Verbannte", S. 100-107, Avant, 2019 Bild: Wilhelm-Wagenfeld-Haus

In der "Graphic Novel"-Ausstellung sind neben den Wettbewerbsbeiträgen auch Werke bekannterer Zeichnerinnen und Zeichner zu finden, darunter Anke Feuchtenberger, Joe Sacco, Anna Haifisch oder der Bremer Künstler Jens Genehr. "Wir haben versucht, die ganze Bandbreite zu zeigen", erklärt die Direktorin des Wilhelm-Wagenfeld-Hauses, Julia Bulk. Deswegen wurden Beispiele aus den letzten zehn Jahren zusammen getragen, vieles ist sehr aktuell.

Ernst, kritisch und skurril

Manche der Arbeiten befassen sich mit ernsten Geschichtsthemen, wie Jens Genehrs Comic über den Bunker Valentin. Andere sind skurril, wie Anna Haifischs Geschichten über ein Wesen namens "Schappi", wieder andere sind sehr persönlich oder gesellschaftskritisch, und insgesamt kann man sagen: "… da geht es einfach auch um Schönheit, bei vielen Graphic Novels, da kann man sich in jede Seite verlieben und würde sie sich am liebsten groß ins Wohnzimmer hängen", schwärmt Julia Bulk.

Blick in die Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus.
Martin Panchaud: Die Farbe der Dinge, S. 74-83, Edition Moderne, 2020 Bild: Wilhelm-Wagenfeld-Haus

Von der Skizze zum Buch

Bei vielen Werken kann man den Entstehungsprozess von der allerersten Skizze bis zum fertigen Buch verfolgen. Das zeigt nicht nur, wie unterschiedlich die Künstlerinnen und Künstler arbeiten. Man hat auch das Gefühl, sie ein wenig persönlich kennen zu lernen – ein besonders schöner Aspekt der insgesamt sehr sehenswerten Ausstellung "Graphic Novel" im Wilhelm-Wagenfeld-Haus, meint Kerstin Burlage. 

Zusätzliches Onlineangebot: Die Ausstellung "Graphic Novel mit Battle of Print" ist auch als 360° Rundgang im Internet zu sehen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Tag, 6. Februar 2021, 14:50 Uhr