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Die Nacht

Sounds in concert: women in emotion 2022 (I): Gwenifer Raymond

Konzertmitschnitt vom 13. September 2022 aus KITO, Bremen

Sendedaten

Sendetermin:

12. November 2022 um 22:00 Uhr

Sendereihe:

Sounds in concert

Gwenifer Raymond mit ihrer Gitarre im Kito
Gwenifer Raymond beim women in emotion Festival im Kito Bild: Radio Bremen | Axel Wemheuer

Zehn Acts aus zehn verschiedenen Ländern – selten war das women-in-emotion-Festival so international wie in diesem Jahr. Seit den späten achtziger Jahren hat sich das Festival zu einer international renommierten Institution entwickelt. Die jüngste Ausgabe eröffnete die britische Meistergitarristin Gwenifer Raymond mit einem Solo-Abend.

Für die Stücke ihres aktuellen Albums hat sie sich von Landschaften, von Stimmungen, auch von der Folklore ihrer Heimat inspirieren lassen. Gwenifer Raymond stammt aus Wales, lebt aber seit einigen Jahren im südenglischen Brighton. Sie ist eine fantastische Akustik-Gitarristin, eine Meisterin der Fingerstyle-Technik. Wenn die promovierte Astrophysikerin nicht gerade Gitarre spielt, produziert sie Soundtracks für Videospiele. Aufgewachsen war Gwenifer Raymond mit Musik von Bands wie Nirvana. Als Jugendliche spielte sie Gitarre oder Schlagzeug in Punk- und Hardrock-Bands. Über die Plattensammlung ihrer Eltern entdeckte sie Bob Dylan, Velvet Underground und weitere US-amerikanische Größen. Fast Allen gemein waren Bezüge zu Blues- und Folk-Traditionen. Auf der Suche nach den Originalen stieß Gwenifer Raymond auf einflussreiche Persönlichkeiten wie Mississippi John Hurt oder Skip James. Von dort war es nicht weit bis zu den Vertretern der "American Primitive"-Bewegung, allen voran John Fahey. Er wurde zu einem ihrer Vorbilder. Raymonds erste Produktion war noch stark an diese Schule angelehnt. Mit "Strange Lights Over Garth Mountain" von 2020 schuf sie schließlich ein ganz persönliches Statement, das Facetten ihrer Biographie einbezieht.

Konzertmitschnitt vom 13. September 2022 aus KITO, Bremen