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Der Sonntagnachmittag mit Wolfgang Rumpf

Hörspiel: Landunter

Sendedaten

Sendetermin:

4. Dezember 2022 um 18:00 Uhr

2035 – Die gesamte Bevölkerung der Ortschaft Lüttegeest ist umgesiedelt worden, um nicht dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer zu fallen. Einzig Merle ist geblieben, um denlandwirtschaftlichen Betrieb ihrer Familie fortzuführen. Ihr ehemaliger Schulfreund Lasse wird entsendet, sie zu überzeugen. Denn die Zeit drängt: bereits die nächste Sturmflut könnte Lüttegeest verschlingen.

Doch Merle hat ein Geheimnis. Ihre Mutter Henriette ist zwar seit fünf Jahren tot, spricht aber noch mit ihr über ein seltsames, technisches Gerät. Im letzten Jahr ihres Lebens hatte sie unter einem Locked-In-Syndrom gelitten. Deswegen hatte man sie an ein neuartiges Gerät angeschlossen, welches Hirnströme messen und in eine Sprachausgabe übersetzen konnte. Nach Henriettes Tod zeigte sich allerdings: Das Gerät konnte weiterhin in ihrem Namen reden. Wenn Merle Lüttegeest verlässt, müsste sie den Stecker ziehen und Henriette wäre endgültig fort.

Ein fiktiver Blick in die Zukunft: Alle zehn Hörspiele des ARD-DLF-Gemeinschaftsprojektes "2035" stehen in der ARD Audiothek.

Ein Hörspiel von Wilke Weermann
Mitwirkende: Max Mauff, Birte Schnöink, Oda Thormeyer, Peter Kaempfe, Anne Müller, Toini Ruhnke und Joshua Zilinske
Regie: Wolfgang Seesko
Produktion: RB 2022

Der Autor

Wilke Weermann wurde 1992 in Emden geboren. Nach einem Studium der Komparatistik und Philosophie an der FU Berlin begann er 2014 sein Regiestudium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

Wilke Weermann
Wilke Weermann Bild: Antine Yzer

Sein Drama "Abraum" wurde 2015 für den Retzhofer Dramapreis nominiert und erhielt den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik 2016. Sein Theaterstück "Angstbeißer" wurde 2019 mit dem Hans-Gratzer-Stipendium ausgezeichnet. Seine Bearbeitung und Inszenierung von "Fahrenheit 451" wurde 2018 zum Festival "radikal jung" am Münchner Volkstheater eingeladen. Beim Heidelberger Stückemarkt 2021 wurde er im Autor*innen-Wettbewerb mit seinem Stück "Hypnos" nominiert.

Seit 2018 wird Wilke Weermann gefördert durch das FORUM Text von uniT der Karl-Franzens-Universität Graz. Seit 2021 ist er Stipendiat am Institut für Digitaldramatik des Nationaltheaters Mannheim. Wilke Weermann inszenierte u.a. am Schauspiel Stuttgart, am Staatstheater Kassel, am Theater Basel, am Schauspielhaus Wien, am saarländischen Staatstheater, am Deutschen Theater Berlin sowie dem Schauspiel Frankfurt.