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Die Nacht

Neue Alben Lyle Lovett und Trombone Shorty: Neues aus Texas und New Orleans

Autor

Trombone Shorty will die Welt unterhalten mit Energie und Dynamik, das ist sein Beitrag für mehr Lebensfreude. Und Lyle Lovett meldet sich nach zehn Jahren zurück.

1 Trombone Shorty, ein Kraftpaket aus New Orleans

Trombone Shorty
Das neue Album "Lifted" von Trombone Shorty ist eine bewusste Hommage an seine Mutter. Bild: Shore Fire Media

Es gibt eine Musikwelt, in der dieser Mann ein Star ist: der Kosmos der Musikstadt New Orleans. Dort konnte Troy Andrews alias Trombone Shorty schon als Kind auf sich aufmerksam machen mit seiner Posaune. Der Spitzname von damals ist geblieben. Heute ist der "Kurze mit der Posaune" ein veritables Kraftpaket der Schwarzen Musik von heute, der für das renommierte Jazzlabel Blue Note produziert. "Lifted" heißt sein neues Album.

Wie klingt‘s?

"Lifted" – "erhebend" oder "gefördert": Trombone Shorty versteht den Albumtitel als bewusste Hommage. Seine Mutter habe ihn ein Leben lang ermutigt und motiviert, und das solle seine Musik jetzt auch für die Welt leisten. Seine Musik speist sich aus Tradition und Moderne. Die alten Zutaten eines Musik-Gumbos aus New Orleans wie Bläserstimmen und synkopierte Second-Line-Grooves sind dabei, dazu kommen auch mal harte Rockgitarren, eine dynamische Funk-Energie sowie eine euphorische Aura. Maximaler Pegel inklusive.

Warum hören?

Auch wenn nicht alle Songs Spitzenqualität haben, Haltung und Intention sind überzeugend: Trombone Shorty will die Welt unterhalten mit Energie und Dynamik – sein erhebender Beitrag für mehr Lebensfreude. Sie stehen auf den Schultern von Giganten, die R’n‘B-Stars von heute, auch wenn der Klang ihrer Produktionen oft doppelt so laut ist wie einst bei Dr. John oder den Neville Brothers. Die Welt dreht sich weiter, die Tradition von New Orleans tut es auch.

Cover: Trombone Shorty, Liftet, Blue Note

Trombone Shorty: "Lifted"

In der Musikstadt New Orleans ist er ein Star. Dort konnte Troy Andrews alias Trombone Shorty mit seiner Posaune schon als Kind auf sich aufmerksam machen.

Bild: Blue Note (Universal Music)

2 Willkommen zurück, Lyle Lovett!

Lyle Lovett während eines Konzerts im Jahre 2019 (Archivbild)
Endlich was Neues von Lyle Lovett: "12th Of June" ist ein sehr persönliches Album geworden. Bild: DPA | Photoshot

Dass Lyle Lovett einmal mit Hollywood-Star Julia Roberts verheiratet und selbst Schauspieler war, ist aus heutiger Sicht nicht mehr so wichtig. Der texanische Sänger und Songwriter Lyle Lovett war schon immer vor allem Musiker – und doch gab es zehn Jahre lang keine neue Musik von ihm. Bis jetzt. Sein neues Album ist sehr persönlich geworden. Es heißt "12th Of June".

Wie klingt‘s?

Lovett ist ein Künstler mit verschiedenen Seiten – von Country bis Jazz. Er ist einer der großen Songwriter der amerikanischen Roots-Musik, doch er greift hier auch auf Covers zurück. Mit dabei ist seine altgediente Sängerin Francine Reed. Mit Mitte 70 ist sie ein Eckpfeiler seiner Large Band – und das schon seit Jahren. Es klingt bisweilen etwas altbacken, doch diese Musik wird nicht für Youngster gemacht, sondern für Menschen, die schon ein wenig gelebt haben.

Warum hören?

"12th Of June" ist ein typisches Lyle Lovett-Album, etwas altmodisch und musikalisch vielseitig. Mit erwachsenen Songs über ebensolche Themen. Mal leicht und humorvoll, dann wieder ernst oder etwas sentimental. Sehr amerikanisch das alles – und sehr gekonnt. Lyle Lovett ist wieder da, klingt wie immer und hat offenbar noch Freude an seinem Metier. Willkommen zurück!

Cover: Lyle Lovett, 12th of June, Verve

Lyle Lovett: "12th of June"

Zehn Jahre hat es gedauert, bis es neue Musik des texanischen Sängers Lyle Lovett gibt. Das neue Album ist sehr persönlich geworden.

Bild: Verve (Universal Music)

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 8. April, 15:40 Uhr