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Der Tag mit Reza Vafa

Neue Alben Tangomusik von Rudens Turku und neue Songs von Maria Solheim

Autorinnen und Autoren

Astor Piazzola, der Erfinder des Tango Nuevo, wäre in 2021 100 Jahre alt geworden. Geiger Rudens Turku zollt ihm Respekt. Und die Norwegerin Maria Solheim hat neue Songs veröffentlicht. Das sind die Albumtipps unserer Musikredaktion, vorgestellt von Till Lorenzen und Nele Freundenberger.

1 Rudens Turku würdigt Astor Piazzola

Porträt von Rudens Turku
Rudens Turku hat gemeinsam mit anderen Musikern ein grandioses Album aufgenommen: "Piazolla 100" . Bild: Rudens Turku

Im Jahr 2021 feierte die Musikwelt den 100. Geburtstag von Astor Piazzolla – dem Erfinder des Tango Nuevo, einem Tango, der nicht zum Tanzen angelegt ist. Der Geiger Rudens Turku hat ein paar Freunde zusammengetrommelt, um Piazzolla zu würdigen. Seine Freunde, das sind der Pianist Oliver Schnyder, der Kontrabassist Dominik Wagner, der Cellist Benjamin Nyffenegger und der Bandoneonspieler Carel Kraayenhof. Außerdem ist das Württembergische Kammerorchester mit von der Partie.

Wie klingt‘s?

Rudens Turku und seine Freunde zelebrieren auf ihrem neuen Album "Piazzolla 100" jeden einzelnen Ton. Hier sitzt wirklich alles: das variable Vibrato, die Intensität des Bogendrucks, die Strichstelle. Die Musiker versenken sich förmlich in den einzelnen Ton. Das zieht einen beim Zuhören mit hinein in die Musik und hat fast schon etwas Meditatives. Dazu kommt das Württembergische Kammerorchester, das sich wie aus dem Nichts mit einschleicht.

Warum hören?

Bei dieser Musik geht es um Leidenschaft pur. Das ist nicht nur das sich Suhlen in langen Tönen, in Klangschönheit, sondern durchaus auch das ruppige Zupacken, das genauso zum Tango Nuevo gehört. Eine grandiose Aufnahme, ein würdiger Abschluss des Piazzolla-Jahres.

Albumcover Rudens Turku & Friends, Album "Piazzolla 100"

Rudens Turku & Friends: Piazolla 100

In diesem Jahr feiert die Musikwelt den 100. Geburtstag von Astor Piazzolla – dem Erfinder des Tango Nuevo. Der Geiger Rudens Turku zollt ihm mit seiner neuen CD ebenfalls Respekt.

Bild: Prospero

2 Songs mit mystischer Aura von Maria Solheim

Porträt von Maria Solheim vor einem Apfelbaum
Maria Solheim hat mit "The bird has flown" ihr siebtes Album veröffentlicht. Bild: Kristian Ulyses Andaur

Die Geschichte von Maria Solheims Karriere begann mit einer glücklichen Fügung. Als 15-Jährige wurde sie in einem norwegischen Fischerdorf vom Pianisten und Produzenten Bengt Egil Hanssen entdeckt. Sie spielte auf der Straße ihre ersten selbstgeschriebenen Stücke, er lauschte gebannt und vermittelte den Kontakt zur Plattenfirma "Kirkelig Kulturverksted". "The Bird has flown" heißt das neue und bereits siebte Album der 39-Jährigen Sängerin und Songschreiberin, die inzwischen zu den Großen ihrer Zunft in Norwegen gehört.

Wie klingt‘s?

Maria Solheim neues Album beginnt mit dem von Surf-Pop-Gitarren und leichtem Nancy Sinatra-Vibe getragenen Titelsong "The bird has flown". Die Reise ins Ungewisse und der Umgang mit Unsicherheit sind Motive in ihren neuen Songs. Während ihr Gesang einige Male regelrecht unter die Haut kriecht, sind die Instrumente in manchen Stücken mit großem Hall versehen, was ihnen eine mystische Aura verleiht. Gegen Ende des Albums sammeln sich dann aber ein paar Country- und Folk-inspirierte Songs, deren Melodien sich eher im Wohlklang verlieren und wenig Nachhall hinterlassen.

Warum hören?

"The Bird has flown" von Maria Solheim hat zwei Seiten: leichte Gitarrenstücke mit behutsamen Popmelodien und klanglich fordernde Songs, die mehr Tiefe erlangen. Letzteres ist spannender und Solheim glänzt, wenn sie ihr Akustik-Gitarren-Korsett etwas aufschnürt und andere Klangfarben zulässt.

Maria Solheim, Album "The bird has flown"

Maria Solheim: The bird has flown

"Birds", also Vögel, werden in der Popmusik häufig besungen. Und auch das neue Album der norwegischen Musikerin Maria Solheim trägt den Vogel im Namen: "The Bird has flown".

Bild: Kirkelig Kulturverksted

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 29. Dezember, 11:40 Uhr