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Der Samstagvormittag mit Stefanie Pesch

Neue Alben Mit Rockmusik von "The War On Drugs" zurück in die Achtziger

Autoren

Ein schmeichelnder Rocksound von "The War on Drug" und kraftvoll groovender Soul von "Nathaniel Rateliff and The Night Sweats" – unsere Album-Tipps der Woche von Simon Brauer und Till Lorenzen.

1 "The War On Drugs" mit Americana-inspirierter Rockmusik

The War on Drugs live (2018)
"I don’t live here anymore" heißt das neue Album von "The War on Drugs". Bild: DPA | NurPhoto/Roberto Finizio

Wenn man auf der Suche nach einem guten Bandnamen ist, kann es helfen, einfach mal den Zufall entscheiden zu lassen. So ist die Band The War on Drugs aus den USA zu ihrem Namen gekommen: Bandgründer Adam Granduciel hat ein Wörterbuch aufgeschlagen, ist auf den Begriff gestoßen und fand, "Krieg gegen Drogen" sei doch ein guter Bandname. Seit 2005 macht The War On Drugs nun Americana-inspirierte Rockmusik. Dafür haben sie 2018 den Grammy für das Beste Rock-Album erhalten. Das neueste Werk heißt "I don’t live here anymore".

Wie klingt's?

Lässiger Back-Beat am Schlagzeug, gelöst-lockere Melodien und ein Rocksound, der lieber schmeichelt als aneckt. So lässt sich der Klang des neuen The War On Drugs-Albums zusammenfassen. Mit dem Arm aus dem Fenster gelehnt, gondelt die Band aus Philadelphia zurück in die achtziger Jahre.

Die Texte von Frontmann Adam Granduciel sind nach wie vor von Zweifeln und Sorgen geprägt. Die Unsicherheit der Zukunft ist ein ständiger Begleiter in allen The War On Drugs-Alben.

Warum hören?

Auf typische achtziger-Jahre-Art enden viele Stücke mit einem Fade Out. The War On Drugs bringen kaum einen Song wirklich zum Abschluss: ein ewiger Fluss als Grundhaltung. Der progressive Musikliebhaber mag nörgeln: Das Album ist stellenweise langweilig, vorhersehbar und aufgeblasen. Der Klangästhet hingegen mag begeistert sein vom perfekten Sound voller Klarheit.

The War On Drugs: "I Don´t Live Here Anymore"

Seit 2005 macht "The War On Drugs" Americana-inspirierte Rockmusik. 2018 erhielten sie den Grammy für das Beste Rock-Album. Jetzt ist ihr neuestes Album erschienen.

Cover: War on Drugs, I  Don
Bild: Atlantic (Warner)
Bild: Atlantic (Warner)

 

2 Nathaniel Rateliff und Band mit kraftvollen neuen Songs

Nathaniel Rateliff (2019)
Nathaniel Rateliffs neues Album "The Future" ist zusammen mit den "Night Sweats" entstanden. Bild: DPA | Amy Harris/Invision/AP

Der US-amerikanische Musiker und Songschreiber Nathaniel Rateliff spielt mal Folk, dann wieder Soul, mal lieber solo, dann wieder lieber mit Band. Jetzt erscheint das neue Album "The Future" von Nathaniel Rateliff – eines, das er mit seiner Band "The Night Sweats" aufgenommen hat.

Wie klingt's?

Nathaniel Rateliff war im Coronajahr 2020 oft am Verzweifeln, ratlos, wie es wohl mit seinem Leben als Livemusiker weitergehen soll. Aber für ihn war immer klar, dass er all seine Kraft in seine neuen Songs stecken muss.

Das neue Album "The Future" ist in Zusammenarbeit mit den "Night Sweats" entstanden. Sie zeigen mit funky Bläsersätzen und einem kraftvollen Soulgroove, wie vielseitig sie sind. Nathaniel Rateliff selbst ist anzuhören, dass er während der Arbeit am neuen Album viel Musik von Bill Withers gehört hat.

Warum hören?

Nathaniel Rateliff hofft auf eine goldene Zukunft – für sich, seine Band und die gesamte Menschheit. Musikalisch sind Nathaniel Rateliff and The Night Sweats jedenfalls bereit für die Zukunft: Sie präsentieren sich beseelt und kraftvoll wie immer.

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats: "The Future"

Auf ihrem neuen Album klingen "Nathaniel Rateliff & The Night Sweats" beseelt und kraftvoll wie immer.

Cover: Nathaniel Rateliff & The Night Sweat, The Future, Caroline (Universal Music)
Bild: Caroline (Universal Music)
Bild: Caroline (Universal Music)

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 5. November, 7:45 Uhr