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Die Nacht

Neue Alben Gefühlvolle Balladen aus Norwegen von Newcomer Vilnes

Autoren

Der Norweger Vilnes überzeugt mit gefühlvollen Balladen und Klarinettist Nicolai Pfeffer spielt mit dem "Orchestra della Toscana" Mozart. Unsere Musikredaktion hat die besten Alben der Woche ausgewählt. Till Lorenzen und Wolfgang Stapelfeldt stellen sie vor.

1 Klarinettisten Nicolai Pfeffer macht mit Mozart glücklich

Klarinettist Nicolai Pfeffer
Nicolai Pfeffer spielt berühmte Klarinettenkonzerte von Mozart. Bild: Ira Weinrauch Fotografie Düsseldorf

Wahlverwandtschaften – so ist das neue Album des Klarinettisten Nicolai Pfeffer überschrieben, allerdings im schönen Italienisch: "Affinità elettive". Zusammen mit dem "Orchestra della Toscana" unter der Leitung von Markus Stenz hat er unter anderem Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert neu eingespielt.

Wie klingt's?

"Sperai vicino il lido" – diese Arie des jüngeren Mozart wurde von dem bedeutenden Arrangeur Andreas Tarkmann und der Klarinettistin Sabine Meyer für die Klarinette bearbeitet – und auch Nicolai Pfeffer verleiht ihr einen besonderen Glanz. Dieser noch recht junge Musiker macht seinen Weg, und mit Hilfe dieses Albums verstehen wir auch, warum. Ein warmer, klarer Ton mischt sich auf perfekte Weise mit schwereloser Virtuosität. Das Verständnis für die wunderbare Tiefe von Mozarts Musik ist immer zu spüren.

Warum hören?

Die Hauptwerke dieses Albums sind durch unzählige Aufnahmen bekannt, diese Neueinspielungen machen aber einfach glücklich.

Nicolai Pfeffer: "Affinità elettive"

Zusammen mit dem Orchestra della Toscana hat Klarinettist Nicolai Pfeffer unter anderem Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert neu eingespielt.

Cover: Nicolai Pfeffer, Affinità Elettive, NovAntiqua Records
Bild: NovAntiqua Records
Bild: NovAntiqua Records

2 Gefühlvolles Debütalbum von Vilnes

Porträt des Songwriters Vilnes
Gefühlvolle Balladen aus Norwegen von Newcomer Vilnes. Bild: Vilnes/Pressephoto | Jim Hansen

"Back to the start" – also "zurück auf Anfang" suggeriert eigentlich, man hätte schon eine lange Reise hinter sich und wendet sich nun wieder den Anfängen zu. "Back to the start" heißt das Debütalbum des norwegischen Musikers Eivind Vilnes, der alles andere als ein alter Hase ist. Er sagt über den Albumnamen: Diese Songs seien der Anfang seiner Karriere, aber innerlich fühle er sich, als wäre er schon ewig dabei.

Wie klingt's?

Auf seinem Debütalbum zeigt Vilnes, dass er bei den vielseitigen und kreativen Musikern mitmischen möchte. Er spielt Klavier und Gitarre, stimmlich wechselt er problemlos von gefühlvoller Ballade zu schroffem Rocksong. Diese unterschiedlichen Stimmungen finden sich auch in den Songs wieder. In denen erinnert er mal gesanglich und mit komplexer Fingerpicking-Technik auf der Gitarre an Ben Howard – und mal an gut gelaunten Jazzpop von Jamie Cullum.

Warum hören?

Es ist optimistische und im besten Sinne groß aufspielende Musik geworden, in der Vilnes auch in Texten über Verlust und Schmerz Perspektiven aufzeigt. Mit sechs Songs ist das Album allerdings ziemlich kurz. Diese sechs wurden in regelrechter Aufbruchsstimmung vor der Pandemie aufgenommen. Dieses Gefühl wollte Vilnes nicht durch später geschriebene Songs verwässern. Die klangliche Vielfalt macht es zudem wett und "Back to the start" deutet an, dass vom Norweger Vilnes noch Großes zu erwarten sein darf.

Vilnes: "Back to the Start"

Das Debütalbum des norwegischen Musikers Eivind Vilnes deutet mit seiner klanglichen Vielfalt an, dass von ihm wohl noch Großes zu erwarten sein darf.

CD-Cover Bild der Gruppe Vilnes
Bild: Vilnes/Lekrofon
Bild: Vilnes/Lekrofon

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 9. Juni, 9:40 Uhr