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Der Nachmittag mit Marius Zekri

Neue Alben Ida Sand liefert zeitlosen Soul aus Schweden

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Soul und Jazz von der Schwedin Ida Sand und pathetische Rocksongs der südafrikanischen Band Watershed: Unsere Musikredaktion hat die besten Alben der Woche ausgewählt; Eva Garthe und Till Lorenzen stellen sie vor.

1 Ida Sand mit perfekt produzierten Eigenkompositionen

Musikerin Ida Sand
Ida Sand ist eine der profiliertesten Jazz- und Soulsängerinnen Schwedens. Bild: Ida Sand

Ihr Vater war Opernsänger, ihre Mutter Kirchenmusikerin: Musik wurde Ida Sand also in die Wiege gelegt. In ihrer Jugend verfiel sie den unwiderstehlichen Stimmen von Blues- und Soulgrößen – und wurde in ihrer Heimat Schweden später selbst eine der profiliertesten Soul- und Jazzsängerinnen. Jetzt hat Ida Sand ein neues Album veröffentlicht: "Do you hear me?" heißt es.

Wie klingt's?

Die schwedische Soul- und Jazzsängerin hat sich spontan mit ihren langjährigen Mitmusikern – einige der besten Jazzmusiker, die Schweden zu bieten hat – zu ein paar Sessions verabredet. Ebenso spontan hat sie dafür eigene Stücke komponiert. Auf "Do you hear me?" sind erstmals ausschließlich Eigenkompositionen von Ida Sand zu hören. Die Stücke bewegen sich stilistisch zwischen Soul, Jazz, klassischem Pop und Singer/Songwriting.

Warum hören?

In seinen besten Momenten klingt Ida Sands neues Album nach dem kalifornischen Blue-Eyed-Soul der späten siebziger, frühen achtziger Jahre: perfekt produziert, geschmeidig, zeitlos und glatt. Wenngleich "Do you hear me?" der Musikwelt nichts Wesentliches hinzuzufügen hat, so sollte man Höhepunkte wie das Mundharmonika-Solo von Mats Öberg in dem Song "Waiting" nicht verpassen.

Ida Sand: "Do you Hear me?"

In ihrer Jugend verfiel Ida Sand den Stimmen von Blues- und Soulgrößen. Jetzt ist sie selbst eine der profiliertesten Soul- und Jazzsängerinnen in Schweden.

Cover: Ida Sand, Do You Hear Me?
Ida Sand: Do You Hear Me? Bild: ACT Music
Bild: ACT Music

2 Rockige Songs mit viel Pathos von Watershed

Musikband Watershed
Rockige Songs, eingängige Melodien: Das bietet die südafrikanische Band Watershed auf ihrem Album "Elephant in the Room". Bild: Timezone Records

Ihr Song "Indigo Girl" wurde vor fast 20 Jahren zu einem richtigen Chart-Erfolg und machte die südafrikanische Band Watershed auch in Deutschland schlagartig bekannt. Mit "Elephant in the room" erscheint nun das siebte Album der Band.

Wie klingt's?

Das musikalische Konzept von Watershed hat sich in den letzten Jahren nicht groß geändert: rockige Songs mit druckvollem und simplen Schlagzeug und möglichst eingängigen Gesangsmelodien. Die Harmonien sind unauffällig, alles ist mit Pathos vorgetragen. Die ruhigeren Songs funktionieren nach klassischem Balladenmuster: zurückhaltendes Klavier, ein wenig Streicher und Sänger Craig Hinds, der das Maximum an Gefühl in seine Stimme legt.

Warum hören?

"Elephants in the room" von Watershed enthält keinen so richtig zwingenden Hit und auch die Texte verlieren sich zu häufig in Plattitüden, anstatt große Probleme der Welt als Elefant im Raum tatsächlich anzusprechen. Watersheds siebtes Studioalbum ist eine Ansammlung grundsolider Poprock-Titel.

Watershed: "Elephant in the Room"

Mit ihrem siebten Album "Elephant in the Room" wollen Watershed an die großen Zeiten nach ihrer Single "Indigo Girl" Anfang der 2000er Jahre anknüpfen.

Cover: Watershed, Elephant In The Room
Watershed: Elephant In The Room Bild: Timezone Records
Bild: Timezone Records

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Vormittag, 6. Mai 2021, 10:35 Uhr.