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Jazz Grooves mit Arne Schumacher

Neue Alben Songs für Herbstabende

Was soll es sein in diesen ungemütlichen Zeiten? Eine tröstende Umarmung oder doch lieber ein wilder Ritt durch unterschiedliche Musikstile? Unsere Autoren Harald Mönkedieck und Max Spallek stellen die neuen Alben von Melody Gardot und Elvis Costello vor.

1 Eine musikalische Umarmung von Melody Gardot

Die US Singer-Songwriterin Melody Gardot live.
Auf Melody Gardots neuem Album "Sunset in the Blue" ist auch ein globales Digital-Orchester zu hören. Bild: DPA | Imagebroker/Oliver Gutfleisch

Die US-amerikanische Sängerin Melody Gardot hat noch vor der Corona-Pandemie ihr neues Album "Sunset In The Blue" aufgenommen – eine romantische Songkollektion für Late-Night-Stimmungen.

Wie klingt‘s?

Gardot ist eine Vokal-Stilistin zwischen Pop und Jazz. Ihre Sensibilität ist die einer erklärten Romantikerin, der Arrangeur Vince Mendoza und der Produzent Larry Klein sorgen für den entsprechenden Klang. Einige wenige Jazz-Standards wie "Moon River" sind dabei, doch der schönste Song kommt aus eigener Feder: "From Paris With Love". Für diesen Liebesgruß in Song-Form ließ die US-Amerikanerin sich auf Anfrage mit Beiträgen aus der ganzen Welt versorgen. Arbeitslose Musikerinnen und Musiker spielten ihre Parts im jeweiligen Lockdown – als globales Digital-Orchester.

Warum hören?

"Sunset In the Blue" ist ein bezauberndes Album und sorgt für etwas Wärme in ungemütlichen Zeiten. Eine musikalische Umarmung in Ermangelung der realen.

Label: Decca Records / Universal

Melody Gardot: "Sunset in the Blue"

Melody Gardot hat eine romantische Songkollektion für Late Night-Stimmungen veröffentlicht: "Sunset In The Blue".

Audio vom 29. Oktober 2020
CD-Cover: Melody Gardot, Sunset in the Blue, Decca (Universal)
Melody Gardot, Sunset in the Blue, Decca (Universal) Bild: Decca (Universal)

2 Ein wilder Ritt mit Elvis Costello

Elvis Costello mit Hornbrille schaut zur Seite.
30 Alben hat der Brite Elvis Costello in den letzten Jahrzehnten veröffentlicht. Sein neues heißt "Hey Clockface". Bild: DPA | AP Invision/Matt Licari

Elvis Costello arbeitete mit legendären Komponisten wie Burt Bacharach genauso zusammen wie mit der HipHop-Formation The Roots und der Beatles-Ikone Paul McCartney. Es gibt kaum eine musikalische Stilrichtung, in der er sich in den letzten Jahrzehnten nicht schon ausgetobt hat. Sein neues Album heißt "Hey Clockface".

Wie klingt‘s?

"Hey Clockface" wurde an drei verschiedenen Orten mit drei unterschiedlichen Konstellationen aufgenommen. In einem Studio in Helsinki tobte sich Costello allein aus, in Paris nahm er mit einer kleinen Jazz-Band auf und an der New York-Session konnte er Corona-bedingt nicht aktiv teilnehmen und schickte nur die Gesangsparts ein.

So unterschiedlich die Aufnahmesituationen und Orte, so unterschiedlich klingen die einzelnen Songs auf dem Album. Elektronische Spielereien, Schlagzeugloops und der mutige Einsatz von wilden Effekten sind hier genauso zu finden wie rein akustische Kammer-Pop-Jazz-Stücke oder klassische Piano-Balladen.

Warum hören?

"Hey Clockface" ist ein wilder Ritt, auf den man sich einlassen muss. Pop-Fast-Food gibt es hier nicht zu entdecken, eher ein gehaltvolles Melodie-Menü zu bewundern. Und Achtung: Dies ist kein typisches Elvis Costello Album. Aber das ist es ja eigentlich nie.

Label: Concord Records/Universal Music

Elvis Costello: "Hey Clockface"

Der Brite Elvis Costello bringt jetzt sein neues Studioalbum heraus: "Hey Clockface"

Audio vom 30. Oktober 2020
CD: Elvis Costello, Hey Clockface, Concord (Universal)
Elvis Costello, Hey Clockface, Concord (Universal) Bild: Concord (Universal)

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Morgen, 30. Oktober 2020, 9:35h