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Die Nacht

Konzert Festival "Women in emotion"

Nabou
Nabou hat einen ganz eigenen Sound. Bild: Monday Jr.

Der Herbst steht ganz im Zeichen musikalischer Frauen. Vom 13. September bis 1. Oktober 2022 findet das Festival "Women in emotion" statt. 1988 gegründet, um auf das musikalische Schaffen von Künstlerinnen aus den unterschiedlichsten Genres hinzuweisen, ist der Auftrag auch nach 34 Jahren noch nicht zu Ende: Bremen Zwei und die Sparkasse Bremen präsentieren in ihrer gemeinsamen Konzertreihe "Sparkasse in concert" wieder das Festival mit zahlreichen Entdeckungen.

Gwenifer Raymond

Gitarristin Gwenifer Raymond
Gitarristin Gwenifer Raymond eröffnet das Festival. Bild: Jimmy Guest

Für die Stücke ihres aktuellen Albums hat sie sich von Landschaften, Stimmungen und auch von der Folklore ihrer Heimat inspirieren lassen. Gwenifer Raymond stammt aus Wales, lebt aber seit einigen Jahren im südenglischen Brighton. Sie ist eine fantastische Akustik-Gitarristin und eine Meisterin der Fingerstyle-Technik. Wenn die promovierte Astrophysikerin nicht gerade in die Saiten greift, jobbt sie als Spieleentwicklerin. Als Jugendliche hatte sie in Punk- und Hardrock-Bands gespielt. Über die Plattensammlung ihrer Eltern entdeckte sie Bob Dylan, Velvet Underground und weitere US-amerikanische Größen. Fast Allen gemein waren Bezüge zu Blues- und Folk-Traditionen. Auf der Suche nach den Originalen stieß Gwenifer Raymond auf einflussreiche Persönlichkeiten wie Mississippi John Hurt oder Skip James. Von dort war es nicht weit bis zu den Vertretern der "American Primitive"-Bewegung, allen voran John Fahey. Er wurde zu einem Vorbild. Raymonds erste Produktion war noch stark an diese Schule angelehnt. Mit "Strange Lights Over Garth Mountain" von 2020 schuf sie schließlich ein ganz persönliches Statement, das Facetten ihrer Biographie einbezieht.

Die Kartenverlosung für das Konzert von Gwenifer Raymond ist beendet.

Dienstag, 13.09.2022, 20.00 Uhr
Kito, Alte Hafenstraße 30, 28757 Bremen-Vegesack


Amak

Die Band Amak
Amak treten das erste Mal in Bremen auf. Bild: Alta Argazkia

Musik für Stimmen, Tambourine und: Trikitixas! Trikitixa ist die "kleine Schwester" des mächtigen Akkordeons. Handliche Trikitixas sind typisch für die Heimatregion von Amak, das Baskenland. Dort hat der "Teufelsbalg", wie die Kirche sie einst verdammte, einen festen Platz in der reichen, ganz eigenen Volksmusik. Amak gehören zu den zahlreichen Modernistinnen, die die Möglichkeiten des Instruments auf verschiedenste Weise ausreizen. Der Rahmen bleibt allerdings klassisch. Die Kombination von mehrstimmigem Gesang, Tambourinen, Trikitixas und Tanz geht zurück auf volksmusikalische Traditionen. Amak finden in ihren Liedern und Arrangements fantasievolle Wege zu zeitgemäßen Ausdrucksformen. Konsequent ins Hier und Jetzt führen auch viele Texte. Darin setzen sich die Musikerinnen mit der Rolle der Frau in der modernen Gesellschaft auseinander. Jetzt geben Alaitz Telletxea Tolosa, Amaia Oreja Unanue, Christina Solano Maiza und Maixa Lizarribar Saizar mit der Tänzerin Izaro Telletxea Delgado erstmals ein Konzert in Norddeutschland.

Die Kartenverlosung für das Konzert von Amak ist beendet.

Samstag, 17.09.2022, 20.00 Uhr
Music Hall Worpswede, Findorffstraße 21, 27726 Worpswede


Jeanette Hubert / Megan & Joe Henwood im Doppelkonzert

Jeanette Hubert
Jeanette Hubert holt den Auftritt von 2021 nach. Bild: Marcel Ahl

Ihr Name stand schon 2021 im Programm des Festivals. Ein Corona-Fall verhinderte damals den Auftritt der Berliner Sängerin, Gitarristin und Pianistin. Jeanette Hubert schreibt kluge, lebensnahe Songs, die Erfahrungen, Beobachtungen und Gefühle spiegeln – ob nachdenklich abwägend, melancholisch oder humorvoll. Reichlich Inspiration liefern die Begegnungen und Erlebnisse im Zuge ihrer vielfältigen Tätigkeiten in der offenen Jugendarbeit, als Ton- und Lichttechnikerin und als Theatermusikerin. "Die kämpferische Autodidaktin manövriert kreuz und quer durch ein buntes Leben", heißt es trefflich über sie. Erste Songs hatte Jeanette Hubert schon als Teenager geschrieben. Eine zeitlang trat sie im Duo mit einer Schlagzeugerin auf. 2012 erschien dann mit "On The Run" der erste Longplayer. Eher absichtslos entstanden die Wohnzimmer-Aufnahmen zur jüngsten Veröffentlichung "Home". Nach und nach setzte sich die Erkenntnis durch, dass die Stücke – allesamt im Alleingang produziert – vielleicht doch ein ganz erstklassiges Album ergeben. Mit ihrem Stamm-Trio kann sie nun endlich den geplanten Auftritt nachholen.

Musikerin Megan Henwood
Megan Henwood kommt zusammen mit ihrem Bruder Joe. Bild: Flavia Catena

Ihre Deutschland-Premiere hatte Megan Henwood beim women in emotion-Festival 2018 bestritten. Der Auftritt löste nachhaltige Begeisterung aus. Dass die englische Singer-Songwriterin nun wiederkehrt, hat verschiedene Gründe. Obwohl es noch kein neues Solo-Album gibt, sind eine Reihe Songs entstanden, die nahtlos an die Klasse und den sehr persönlichen Ton der bisherigen anknüpfen. In jüngerer Zeit arbeitete sie häufig im Duo, zum Beispiel mit dem schottischen Kollegen Findlay Napier – die beiden produzierten sogar zwei (mit britischem Humor durchsetzte) Mini-Alben. Eine besondere Qualität hat die Kombination mit ihrem Bruder Joe. Der versierte Multiinstrumentalist spielt unter anderem Saxophon in der Groovejazz-Band Nubiyan Twist. Mit ihm hatte Henwood schon zu Beginn ihrer Karriere gemeinsame Sache gemacht. 2009 ergatterten sie den BBC Young Folk Award. Kurz darauf erschien das erste Album von Megan Henwood, die schon früh in Folkgruppen und als Solistin unterwegs war und sich zudem als Musiktherapeutin engagierte. Wichtig ist ihr bis heute der Einsatz für Kinder in Nepal – dorthin ist sie mehrfach gereist. 

Die Kartenverlosung für das Doppelkonzert von Jeanette Hubert und Megan Henwood ist beendet.

Dienstag, 20.09.2022, 19.00 Uhr
Kito, Alte Hafenstraße 30, 28757 Bremen-Vegesack


Ina Forsman

Ina Forsman
Ina Forsman kommt mit international besetzter Band. Bild: Johanna Rontu

Der Strahlkraft ihrer Stimme kann man nicht entgehen. Ina Forsman gehört zu jenen Ausnahmesängerinnen, die jedes Wort mit intensivem Gefühl aufladen können. Kein Wunder, dass sie heute mehr denn je in Richtung Soul strebt – Vintage-Style. Auch der Blues ist ihr noch nahe. Durch ihn hatte sie einst in die Musikszene ihrer Heimatstadt Helsinki gefunden. Bereits als Jugendliche sammelte sie Erfahrungen in Bands von gestandenen Profis. Den Schritt auf internationale Bühnen ebnete ihr das deutsche Label Ruf Records. Dort veröffentlichte sie ein starkes, vielseitiges Solo-Album. Darauf hört man, dass Forsman nicht nur zu einer hervorragenden Blues-, sondern auch Soul- und Jazz-Sängerin gereift war. Im Rahmen der folgenden "Blues Caravan"-Tournee konnte sie ihre enormen Qualitäten als Performerin unter Beweis stellen. Mittlerweile lebt Ina Forsman überwiegend in Berlin. Das jüngste Album "All There Is", ihr drittes, nahm sie je zur Hälfte dort und in ihrer alten Heimat auf: ein rundum glanzvolles, tief schürfendes, beseelt flackerndes Soul-Bekenntnis. Zum Festival kommt sie mit sechsköpfiger, international besetzter Band.

Die Kartenverlosung für Ina Forsman ist beendet.

Donnerstag, 22.09.2022, 20.00 Uhr
Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstr. 51, 28215 Bremen


Nomfusi

Porträt der Sängerin Nomfusi
Nomfusi wurde in Kapstadt entdeckt. Bild: Emp_Cyclone

Mit Nomfusi beehrt eine der populärsten und stimmgewaltigsten Sängerinnen Südafrikas das Festival. Im Sound von Nomfusi fließen Township-Klänge wie die hämmernd gespielten Gitarren des Maskandi-Folk mit Afro-Pop und Afro-Soul zusammen. Die charismatische Frau aus Johannesburg singt auf Englisch und in der Klicksprache Xhosa, die durch Miriam Makeba international bekannt wurde. Makebas Vermächtnis ist Nomfusi besonders nah: für den Kinofilm "Long Walk to Freedom", der Nelson Mandelas Leben nachzeichnet, übernahm sie die Rolle der legendären Sängerin. Nomfusi stammt aus einem Township der Hafenstadt Gqeberha (ehemals Port Elizabeth). Ihre allein erziehende Mutter arbeitete als Sangoma, als Heilerin. Durch sie lernte sie singen und tanzen. Mit 12 Jahren wurde Nomfusi Waise. Als drei Jahre später auch die Tante starb, musste sich die junge Frau alleine durchschlagen. Als Sängerin entdeckt wurde sie in Kapstadt. Heute ist Nomfusi eine der prominenten RepräsentantInnen südafrikanischer Kultur. Ihre Popularität nutzt sie auch für die Unterstützung von Schulen für benachteiligte und gefährdete Kinder und Jugendliche.

Für dieses Konzert findet keine Kartenverlosung statt!

Donnerstag, 22.09.2022, 20.00 Uhr
Kito, Alte Hafenstraße 30, 28757 Bremen-Vegesack


Georgia van Etten

Die Sängerin Georgia van Etten
Die künstlerisch vielseitig ausgebildete Georgia van Etten. Bild: Alex Stevens | Alex Stevens

Zu ihren erklärten Fans zählt Kollege Jamie Cullum: "This really blew me away when I first heard it!" gestand der Song-Star anlässlich der ersten EP von Georgia van Etten. Die Sängerin, Pianistin und Songwriterin stammt aus der australischen Metropole Melbourne. Heute lebt sie in London. Einen Plattenvertrag ergatterte sie beim Label der angesehenen kanadischen Songwriter-Kollegen The Bros. Landreth. Ihr Album-Debüt "Deep Black Water" bescherte ihr glänzende Kritiken und ein begeistertes Publikum. Bestechend ist, wie elegant die quirlige Frau Rock, Jazz, Folk, Soul und Country-Anklänge zu einer stimmungsvollen Mischung verarbeitet. Georgia van Etten steht seit dem 14. Lebensjahr auf der Bühne. Ausgebildet wurde sie an der Geelong Academy of Arts nahe Melbourne. Zunächst war sie Mitglied der Großformation "Sweethearts", mit der sie unter anderem beim Jazzfestival Montreux auftrat. Später wirkte die vielseitig ausgebildete Frau als Schauspielerin in Theaterproduktionen mit. In England wurde es dann ernst mit ihrer Karriere als Singer-Songwriterin. Zur exklusiven Deutschland-Premiere in Bremen bringt Georgia van Etten eine hochklassig besetzte Band mit.

Die Kartenverlosung für Georgia van Etten ist beendet.

Dienstag, 27.09.2022, 20.00 Uhr
Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstraße 51, 28215 Bremen
 


Yumi Ito

Yumi Ito Trio
Yumi Ito spielt mit international besetzten Trio Bild: Janite Lafuente

Der Vater Konzertpianist, die Mutter eine klassische Sängerin – da schien der Weg fast vorgezeichnet für Yumi Ito. Tatsächlich hatte sie schon in jungen Jahren Unterricht als Pianistin und Sängerin. Doch ganz zu sich selbst fand die Schweizerin, die polnische und japanische Wurzeln hat, erst während des Studiums. Als weitsichtige Jazz-Frau und Singer-Songwriterin verfolgt Ito einen ganz persönlichen Weg. Mal ist sie Teil eines intimen Song-Duos, mal schreibt sie schillernd-originell für ein Groß-Ensemble und dann wieder sucht die Frau aus Basel Freiräume in der gemeinsamen Improvisation. In ihrem Verständnis von Jazz haben auch Art-Pop, Neo-Klassik und Electronica Platz. Den gesanglichen Ausdruck schärfte Yumi Ito unter anderem durch Kurse bei Vokalkünstlern wie Theo Bleckmann, Bobby McFerrin und Gretchen Parlato. Im international besetzten Trio mit Bassist Kuba Dworak und Schlagzeuger Iago Fernandez stehen die Qualitäten ihrer warmen Stimme ebenso im Mittelpunkt wie aktuelle Songs und Kompositionen.

Donnerstag, 29.09.2022, 20.00 Uhr
KITO, Alte Hafenstraße 30, 28757 Bremen-Vegesack

Die Kartenverlosung für Yumi Ito ist beendet.


Nabou / A Tonic For The Troops im Doppelkonzert

Nabou
Nabou Bild: Monday Jr.

Sie entscheidet sich gerne für das Ungewöhnliche, das weniger Naheliegende. Wahrscheinlich, so glaubt Nabou Claerhout, war auch das ein Grund, warum sie mit neun Jahren ausgerechnet die Posaune wählte. Inzwischen ist ihr Ruf als großartige Jazz-Instrumentalistin auch international zu vernehmen. Wesentlich dazu beigetragen hat das Album-Debüt "You Know". Nabou – wie sie sich einfach nennt - hat es mit ihrem Stammquartett eingespielt. Das besteht seit Studienjahren in identischer Besetzung. Die Band hat einen ganz eigenen Sound. Der wird geprägt von der Kombination aus Posaune und E-Gitarre. Einflüsse aus Rock, Funk und Soul sind unverkennbar. Dabei offenbart Nabou, die alle Stücke schreibt, auch sanfte Seiten. Nabou Claerhout stammt aus der belgischen Hafenstadt Antwerpen. Sie studierte in Brüssel, Rotterdam und London. In diesen Jahren sammelte sie nicht nur wertvolle Erfahrungen mit unterschiedlichen Bands, Orchestern und mit namhaften Kolleginnen und Kollegen. Die Jazz-Frau entwickelte auch das Selbstbewußtsein, eine eigene Gruppe zu gründen. Jetzt ist Nabou erstmals bei uns zu erleben.

Porträt der norwegischen Band "A Tonic For The Troops"
A Tonic For The Troops Bild: Odin Records

Wenn Bassistin Ellen Brekken eine Jazz-Formation auf den Weg bringt, darf man sich auf Überraschungen gefasst machen. Die Norwegerin, die auf tiefe Töne spezialisiert ist, genießt es, als Freigeist durch die Musikszene von Oslo zu wandeln. So gehört sie zum Metal/Jazz-Terzett von Gitarristin Hedvig Mollestad und zur Band der Singer-Songwriterin und Pianistin Julie Falkevik – beide waren schon zu Gast bei women in emotion. Außerdem spielte sie mit Jazz-Kapazitäten wie Bugge Wesseltoft und Tord Gustavsen, fühlt sich aber auch in Folk-Formationen und Theaterorchestern zuhause. Ellen Brekken stammt aus einem kleinen Ort in Zentralnorwegen. Schon vor Jahren leitete sie ein eigenes Quartett, das ihre Kompositionen präsentierte. Für "A Tonic For The Troops" hat sie exzellente Kollegen rekrutiert, die ebenfalls vielfältig erfahren sind. Dass die sympathische Bassistin einen augenzwinkernden Humor pflegt, zeigen die historischen Bezüge im Bandnamen, in den Stück-Titeln und im Outfit der Vierercombo – die, keine Frage, in zutiefst friedlicher Mission unterwegs ist!

Samstag, 01.10.2022, 19.00 Uhr
Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstraße 51, 28215 Bremen

Die Kartenverlosung für Nabou und A Tonic For The Troops ist beendet.


Die Kartenverlosungen für die Konzerte sind beendet.

Die Konzerte werden für Bremen Zwei live aufgezeichnet. Sendetermine für die Konzertmitschnitte werden noch bekannt gegeben.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Morgen, 13. September 2022, 06:55 Uhr