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Der Morgen mit Tom Grote

Ausstellung Sven Drühl: Apokryphe Landschaften

Kunstwerk von Sven Drühl.
Sven Drühl, S.D.G.M., 2018, 170 x 120 cm, Lack auf Leinwand, courtesy Alexander Ochs Private, Berlin, und Tony Wuethrich Galerie, Basel Bild: VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Sven Drühl ist Landschaftsmaler 2.0. Seine Arbeiten entstehen nicht in der Natur, sondern im Atelier. Sie sind aus unterschiedlichen Vorlagen gesampelt, seien es kunsthistorische Vorbilder oder virtuelle Abbildungen. Die Kunsthalle Emden zeigt die neueste Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers.

Anhand des klassischen Motivs der Landschaft hat Sven Drühl den Gattungsbegriff der Malerei weiterentwickelt. Er ist somit kein Landschaftsmaler per se: Das Motiv ist Mittel zum Zweck, um über Fragen von Autorschaft, Originalität und Reproduktion zu reflektieren.

Sven Drühl malt nicht nach der Natur, sondern arbeitet sprichwörtlich nach "Vor-Bildern", darunter Maler wie Ferdinand Hodler, Caspar David Friedrich oder Fotokünstler wie Sebastiao Salgado oder auch Wolfgang Tilmanns. Aber er benutzt auch rein virtuelle Vorlagen. Ähnlich wie ein DJ kompiliert er seine Kunst aus verschiedenen Quellen und betitelt seine Samplings durch die Aneinanderreihung der jeweiligen Künstlerinitialen; von C.D.F. für Caspar David Friedrich bis C.G.T. für Computer Graphic Texture, also Hintergründe für Computergames.

Kunstwerk von Sven Drühl.
Sven Drühl, E.H. (Neon), 2007, 130 x 260 x 15 cm, Neonröhren auf Plexiglaskasten, courtesy Alexander Ochs Private, Berlin, und Tony Wuethrich Galerie, Basel Bild: VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Darker

Ergänzt wird die Ausstellung mit der Serie "Darker", monochrom-schwarze Plastiken berühmter Bergmassive – wie dem Matterhorn, dem Montblanc oder dem Mount Everest. Die Bergskulpturen sollen eine Verlängerung der Malerei in den Raum darstellen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Morgen, 30. Juli 2021, 08:55 Uhr