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Der Sonntagnachmittag mit Wolfgang Rumpf

Ausstellung Die jüdische Fotografenfamilie Julius Frank

Julius Frank. Eine jüdische Fotografenfamilie zwischen Deutschland und Amerika.
Julius Frank 1936 an Bord eines Schiffes auf dem Weg nach Amerika. Bild: Focke Museum

Die Ausstellung "Julius Frank. Eine jüdische Fotografenfamilie zwischen Deutschland und Amerika" im Bremer Focke-Museum erinnert an das Schicksal der Familie.

Julius Frank. Eine jüdische Fotografenfamilie zwischen Deutschland und Amerika.
Laurel Canyon; Julius Frank / Focke-Museum Bild: Focke Museum

Über drei Generationen betrieb die jüdische Familie Frank in Lilienthal am Rande Bremens erfolgreich ein Fotogeschäft, zeitweise mit Filialen in der Hansestadt und in Worpswede. Henry Frank (1879-1931) machte sich mit seinen künstlerischen Landschafts- und Porträtaufnahmen aus dem Teufelsmoor einen Namen. Sein Sohn Julius (1907-1959) knüpfte an die Erfolge an, bis ihn 1936 die Umstände im nationalsozialistischen Deutschland zwangen, das Fotogeschäft unter Wert zu verkaufen und in die USA zu emigrieren. Nach dem Krieg waren die in Lilienthal einst bekannten und beliebten Franks vergessen – bis der Heimatverein Jahrzehnte später auf ihr Schicksal aufmerksam wurde und die Nachkommen von Julius Frank ausfindig machte.

 Landschaften, Werbefotografien und Architekturaufnahmen

Julius Frank. Eine jüdische Fotografenfamilie zwischen Deutschland und Amerika.
Der Turm; Julius Frank / Focke-Museum Bild: Focke Museum

Das Schicksal der Familie und die künstlerischen Arbeiten der Franks werden nun in der von Dr. Karin Walter kuratierten Ausstellung "Julius Frank. Eine jüdische Fotografenfamilie zwischen Deutschland und Amerika" im Bremer Focke-Museum präsentiert. Die Fotohistorikerin konnte dabei auf den umfangreichen Nachlass zurückgreifen, den die in Amerika lebenden Kinder dem Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte übereignet haben. Zu ihm gehören auch Aufnahmen, die Julius Frank in der neuen Heimat machte. Der familiären Vorliebe für Landschaften blieb er treu, dazu kamen Werbefotografien und Architekturaufnahmen. Sein Auskommen fand Frank auch im Atelier des wohl berühmtesten Architekturfotografen der Nachkriegs-Moderne, Julius Shulman, für den er die Abzüge anfertigte.

Präsentiert von Bremen Zwei

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Morgen, 6. November 2022, 06:55 Uhr