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Lieblingsorte Schwedeneck: ein Küstenwald an der Ostsee

Küstenlandschaft Schwedeneck

Lieblingsorte Schwedeneck: ein Küstenwald an der Ostsee

Wer von Bremen aus etwa zweieinhalb Stunden mit dem Auto nach Nordosten fährt – oder rund vier Stunden mit Bus und Bahn – findet sich nahe Kiel in einer besonderen Gegend mit sanften Hügeln, Wäldern, steilen Ostseeküstenabschnitten – und einem Hauch von Skandinavien wieder. "Schwedeneck" heißt die Region auf der Halbinsel zwischen Eckernförder Bucht und Kieler Förde.

Bild: Radio Bremen | Kerstin Burlage

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Küstenlandschaft Schwedeneck
Blick auf die Steilküste mit einer bunten Mischung von Steinen am Strand. Bild: Radio Bremen | Kerstin Burlage

Die Region "Schwedeneck" ist weder eckig noch schwedisch. Sie heißt so, weil sich hier einst die Schweden niedergelassen haben. Während der Zeit des Großen nordischen Krieges, zu Beginn des 18. Jahrhunderts diente ihnen dieser Ort am Meer als strategisch wichtiger Punkt im Kampf gegen die Dänen. Heute ist diese Gegend eine der friedlichsten überhaupt, vor allem, wenn man sie wandernd erkundet. Ein Highlight für Naturliebende ist dabei der Küstenwald zwischen Surendorf und Stohl.

Zwischen Bäumen und Segelschiffen

Vor allem Hainbuchen wachsen hier, die fast mystisch wirken: Die Stämme haben Kurven und Verwachsungen und sind sehr schmal – so dass zwischen ihnen viel Licht durchfallen kann. Geht man dem Licht entgegen, steht man irgendwann direkt an der Steilküste, unter sich den Sandstrand, vor sich die Ostsee. Grün-und Blautöne fließen ineinander.

Küstenlandschaft Schwedeneck
Viele Grün- und Blautöne prägen diesen Küstenabschnitt an der Ostsee. Bild: Radio Bremen | Kerstin Burlage

Auf dem türkisfarbenen Wasser ziehen langsam winzige weiße Dreiecke vorüber; die Segelboote sind ein beruhigender Anblick – zumindest, wenn man nicht zu nah an die Abbruchkante geht. Die ist mit ihren rund 20 Metern Höhe wirklich respekteinflößend. Auf einer Holzbank kann man die Atmosphäre und den besonderen Klang genießen: Das Rauschen der Bäume und der Wellen.

Donnerkeile und Hühnergötter

Am Stohler Kliff ist die Steilküste am beeindruckendsten. Es ist etwa 30 Meter hoch und vier Kilometer lang. Teile dieser Steilküste sind ein sogenanntes aktives Kliff, das sich ständig verändert, weil Wind und Meer daran knabbern.

Geologie-Interessierte und Steinfreunde finden hier eine besonders große Auswahl. In der Eiszeit, vor mehr als 10.000 Jahren, schoben Gletscher große Geröllmassen aus Skandinavien vor sich her und ließen eine kunterbunte Mischung Steine am Strand zurück. Darunter sind auch Donnerkeile und die berühmten schwarzweißen Steine mit dem Loch, die Hühnergötter, zu finden.