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Sounds in concert mit Arne Schumacher

Die Morgenandacht Hagar

Die Morgenandacht Hagar

Menschen aus der Bibel. Menschen "wie Du und Ich". Pastorin Sabine Kurth stellt sie uns in dieser Woche vor. Heute geht es um Hagar, die ein besonderes bitteres Frauenschicksal hatte.

Audio vom 8. Juli 2021
Morgenandacht
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Informationen zum Audio

In der Bibel gibt es Geschichten von Menschen und ihren Erfahrungen mit Gott. Menschen wie du und ich. Da ist Hagar. Eine Magd bei Abraham und seiner Frau. Abraham und Sara sind schon älter. Sie haben keine Kinder. Das macht beide traurig. Irgendwann ist es ihnen klar, dass sie keine eigenen Kinder mehr haben werden. Deshalb kommt Sara auf die Idee, Abraham soll doch mit Hagar ein Kind zeugen.

Leider steht nicht in der Bibel, wie Hagar diesen Vorschlag findet. Es steht nur, dass sie von Abraham schwanger wird und ihr Sohn Ismael wird geboren. Nun kann man meinen, alles ist gut. Alle freuen sich. Doch Sara wird immer eifersüchtiger und nutzt ihre Stellung aus. Sie macht Hagar das Leben schwer. Das Drama geht weiter, denn Sara wird trotz ihres Alters schwanger. Isaak wird geboren. Nun hält es Sara nicht mehr aus. Sie will, dass Hagar mit ihrem Sohn verschwindet. So wird sie in die Wüste geschickt. Doch Gott schützt sie, so dass sie mit ihrem Sohn eine neue Heimat findet.

Mich ärgert sehr, wie Hagar behandelt wird. Vielleicht besonders, weil sich an vielen Orten auf dieser Welt die Rolle der Frauen immer noch nicht viel verändert hat. In der Bibel ist Gleichberechtigung leider nicht wirklich ein Thema. Die Geschichten sind Jahrtausende alt. Ihr Weltbild geprägt aus der Sicht der Männer, die damals die Macht und eine Stimme hatten.

Ich bin froh, dass Jesus so ganz anders gedacht und gehandelt hat. Frauen sind für ihn gleichberechtigte Partnerinnen. Er bringt ihnen Achtung Wertschätzung entgegen. So soll und muss es sein. Nur so kann ich mir eine gerechte und gleichberechtigte Gemeinschaft vorstellen.
Wie schön, wenn sich alle in ihrem Denken und Handeln an Jesus orientieren würden.

Autor/in

  • Sabine Kurth