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Der Sonntagnachmittag mit Kristin Hunfeld

Die Morgenandacht Was segnen bedeutet

Klaus Elfert

Die Morgenandacht Was segnen bedeutet

Segnen heißt: Jede Situation mit Gott in Verbindung bringen, meint Diakon Klaus Elfert. Das bedeute: Gott danken, aber auch, ihn um Beistand zu bitten.

Bild: Katholischer Gemeindeverband Bremen

Informationen zum Audio

Vielleicht kennen Sie das nach einem schönen Urlaub, ein paar freien Tagen, wenn der Alltag wieder über Sie hereinbricht und alle Erholung und alle guten Vorsätze, jetzt endlich anders zu leben, sofort wieder weg sind. Daheim warten die ganz alltäglichen Pflichten, die alle großen Träume und Visionen schnell ersticken. Das aber liegt auch ein Stück weit an uns selber, wie wir damit umgehen, wie wir uns wieder in das "Hamsterrad" einspannen lassen.

Im ersten Petrusbrief an die ersten Christen wird da nämlich ein anderer Vorschlag gemacht (1. Petrus 3,9): "Segnet! Denn dazu hat Gott euch berufen, damit ihr dann seinen Segen erbt", heißt es in der Bibel. Der Brief wurde an Menschen geschrieben, die mit ihren Vorstellungen vom Leben ziemlich allein da standen. Die Christen damals wurden benachteiligt und verfolgt. Trotzdem, so sagt der Schreiber des Briefs, sollen sie ihre Träume nicht aufgeben. Sie sollen sich nicht auf die Unfreundlichkeiten ihrer Umgebung einlassen und das Unrecht, das ihnen geschieht, auch nicht mit Unrecht beantworten. "Im Gegenteil: Segnet!" heißt es.

Segnen heißt in der Bibel viel mehr: Jede Situation mit Gott in Verbindung bringen. Das heißt einerseits Gott danken für das, was gut ist. Also für die schönen Tage und die vielen Begegnungen und Anregungen. Aber es heißt auch, das, was schwierig ist, mit Gott verbinden. Die vielen ungelösten Probleme der Gesellschaft, die Schwierigkeiten weltweit und ganz privat. Segnen heißt dann: Gott um Beistand bitten und um Hilfe. Und darauf vertrauen, dass Gottes Segen etwas verwandeln kann. Das ist sicherlich kein Allheilmittel, wie auch. Aber es ist zumindest der Versuch, sich nicht der Stromlinienförmigkeit unserer Zeit hinzugeben.

Unser Glaube kann und möchte ein Gegenbeispiel sein. Das aber hat auch mit Vertrauen zu tun. Vertrauen darauf, dass Gott wirklich mit uns unterwegs ist, nicht nach unseren Vorstellungen und Regeln – aber er ist da und wirkt, nach seinem Plan. Durch Dich und mich – versuchen wir es.

Autor/Autorin

  • Klaus Elfert