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Gesprächszeit mit Hendrik Plaß

Die Morgenandacht Grenzen überwinden

Morgenandacht

Die Morgenandacht Grenzen überwinden

Oben am Himmel gibt es keine Grenzen. Wolken ziehen über Länder und Meere. Und auch, wenn man aus dem All auf die Erde guckt, sieht man keine Grenzen. Nur eine Erde. Pastorin Elisabeth Seydlitz liebt aus gutem Grund Bilder und Situationen, die Grenzen überwinden.

Bild: Radio Bremen

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Meine Kinder haben es geliebt: Phantasiebilder in den Wolken entdecken. Hin und wieder suchen wir heute noch aus Spaß am Himmel nach Tieren oder Figuren und erfinden Geschichten. Schau, die dicke Wolke da hinten, die sieht doch aus wie ein großer Elefant. Und hier, direkt über uns, hoppelt ein Wolkenkaninchen mit einer Ente um die Wette. Erst neulich haben wir uns wieder einmal in die Hängematte gelegt und kleine Wolkenromane erfunden. Auch für Große immer noch ein kleiner Spaß. Irgendwann ging das Phantasiespiel über in Träumereien – jetzt in einem Flieger sitzen, über den Wolken, und Rita in Portugal besuchen, Marie in Paris überraschen, Carlos in Brasilien und bei Karin in Malawi Halt machen. Wie schön wäre das denn! Der Himmel wird zum Sehnsuchtsort. Reisen, die weite Welt entdecken, in der Fremde dabei auf Vertrautes treffen. Weil uns das über Grenzen hinweg verbindet. Es ist doch immer derselbe Himmel, unter dem wir leben.

Das hat übrigens den deutschen Astronaut Alexander Gerst am meisten beeindruckt. Als er aus dem Weltall zurückkehrte, war er völlig begeistert. Aber nicht zuerst von den Milliarden Sternen oder der Klarheit der Milchstraße. Sondern von seinem Blick auf die Erde. Er sagte: "Was man tatsächlich da oben nicht sieht, sind Grenzen. Das ist das, was einen da oben am meisten erstaunt, weil man aus dem Atlas an Ländergrenzen gewöhnt ist."

Und er ergänzte: "Wenn man da oben auf der Raumstation schwebt und runterschaut auf den kleinen blauen Planeten, und wenn man dann sieht, wie viel Schwarz da herum ist, dann wirkt es grotesk, dass sich Menschen bekriegen oder Wälder abbrennen, die wir zum Überleben brauchen. Das ist meine Botschaft."

In einer Woche feiern wir Christi Himmelfahrt. Wir erinnern uns: Jesus geht weg von dieser Erde zu seinem Vater. Und verschwindet einfach in den Wolken. Aber er verspricht wiederzukommen. In der Zwischenzeit läßt er uns nicht allein. Er bleibt uns nahe durch seinen Geist. Vielleicht ist Himmelfahrt ja noch viel mehr: Nicht nur derselbe Himmel, der Grenzen überwindet. Sondern auch ein Versprechen. Derselbe Segen, der weltweit für alle gilt. Was für ein schöner Gedanke. Es ist mehr, was uns über die Kontinente verbindet, als nur die Wolken: Dass Jesus versprochen hat: Ich bin bei euch bis ans Ende Welt.