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Die Nacht

Die Morgenandacht Bewirke-etwas-Tag

Die Morgenandacht Bewirke-etwas-Tag

Pastorin Julia Frohn und die Konfirmandin Finja Rehbein haben in dieser Woche gemeinsam Andachten vorbereitet. Julia Frohn erzählt heute vom Bewirke-Etwas-Tag.

Audio vom 23. Oktober 2021
Wolkenhimmel, dahinter Lichtstrahl
Bild: Pixabay
Bild: Pixabay

Informationen zum Audio

Manchmal schaue ich online in den Kleinen Kalender. Er listet alle Besonderheiten, die an einem bestimmten Datum gefeiert werden. Manches davon ist gut bekannt, wie Heiligabend oder Ostern. Manches ist politisch relevant wie der Weltfrauentag. Der Großteil ist aber ein wenig verrückt. So ist heute zum Beispiel der Bewirke-etwas-Tag.

Ich werde also dazu aufgefordert etwas zu tun. In der Welt zu strahlen. Aber geht das denn überhaupt? So auf Zwang beziehungsweise mit vorheriger Aufforderung? Etwas bewirken: Das heißt für mich erstmal irgendetwas besser zu machen. Ganz schöner Anspruch, gerade wenn mir in den Nachrichten jeden Tag viel Leid und Gewalt entgegen springt. Was soll ich denn da bewirken? Da fühle ich mich eher etwas hilflos und klein gegenüber. Aber vielleicht ist das der falsche Ansatz. Ich sollte mich nicht unbedingt fragen, was ich bewirken soll, sondern eher, was ich bewirken möchte. Da gibt es viel Gutes, was mir jetzt direkt in den Sinn kommt. Mich ehrenamtlich sozial engagieren. Geld für einen guten Zweck spenden. Einige Punkte von meiner To-Do-Liste streichen. Einer obdachlosen Person etwas kaufen, was sie sich wünscht. Etwas bewirken, das heißt ja schließlich nicht, gleich bei den ganz großen Weltproblemen anzusetzen.

Wenn ich da etwas länger drüber nachdenke, heißt es aber auch nicht unbedingt aufopferungsvoll etwas für andere zu tun. Eigentlich steckt hinter der Wortbedeutung viel mehr überhaupt etwas zu tun – und damit kann das auch schon etwas für mich selbst sein. Mir etwas Gutes zu tun, kann auch viel bewirken. Denn wenn es mir gut geht und ich auf mich achte, dann kann ich umso mehr Ansprechpartner und Freundin für andere sein. Bewirken beginnt also im ganz Kleinen und ich finde Jesus ist dafür das beste Beispiel. Er hat Besonderes geschaffen in banal erscheinenden Situationen. Bei ihm reichen ein offenes Ohr, tröstende Worte, die ein oder andere kleine Geste. Ein gemeinsames Mahl. Mit diesen so simpel erscheinenden Handlungen und Haltungen hat Jesus Großes bewirkt: Er hat sich Menschen direkt zugewandt, den Glauben an das Gute und die Nächstenliebe gestärkt und gezeigt, dass Gott auch im Kleinen ganz nahe ist.

Autorinnen und Autoren

  • Julia Frohn