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Sounds in concert mit Arne Schumacher

Die Morgenandacht Übergänge gestalten

Die Morgenandacht Übergänge gestalten

Übergangszeiten sind etwas Besonderes im Leben. Man ist nicht mehr im Alten zu Hause, aber noch nicht im Neuen angekommen. Das eröffnet Möglichkeiten, aber auch Raum für Ängste. Pastorin Elisabeth Seydlitz plädiert für das Gestalten von Übergangszeiten.

Audio vom 15. September 2021
Wolkenhimmel, dahinter Lichtstrahl
Bild: Pixabay
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Informationen zum Audio

Wenn ich aus dem Haus gehe, trage ich zur Zeit eine Übergangsjacke. Mein Mann kann damit gar nichts anfangen: "Wer braucht denn so was? Draußen kalt – Jacke an, draußen warm – Jacke aus", so einfach ist das. Ich finde ja, es gibt nicht nur kalt – warm, es gibt auch so ein dazwischen. Wie der Sommer, der gerade in den Herbst übergeht. Auch wenn es mitten am Tag sommerlich warm werden kann, morgens ist es kühl. Die Blätter verfärben sich, die Tage werden kürzer. Ich brauche noch keinen Mantel, aber auch kein leichtes Strickjäckchen mehr. Eben etwas für den Übergang. Nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn.

Übergänge sind besondere Zeiten. Da steht man irgendwie dazwischen. Etwas Vertrautes ist zu Ende, etwas Neues hat begonnen, in dem man sich erst einrichten muss. Übergangszeiten gehören zum Leben dazu. Begrüßungs- und Abschiedsrituale helfen uns, uns darin zurecht zu finden. Wir feiern Geburtstage und Jahreswechsel, den Beginn und das Ende der Schulzeit, Hochzeiten und Abschiede. So können wir Vergangenes würdigen und uns mit Zuversicht auf das einlassen, was kommt.

Wer sich gut begleitet fühlt, lernt so, auch mit Übergängen umzugehen, die nicht geschmeidig und planbar sind. Denn manche passieren einfach, und wir müssen uns ihnen stellen. Mir tut es gut, dass ich Übergangszeiten nicht alleine bewältigen muss. Unverzichtbar dabei ist für mich die Bitte um Gottes Segen. Er ist da. Er geht mit. Diesen Zuspruch erhalte ich gern für mich und erbitte ihn für andere. Zum Beispiel mit diesem irischen Segensgebet:

Gott sei vor dir, wenn du den Weg nicht weißt.
Gott sei neben dir, wenn du unsicher bist.
Gott sei über dir, wenn du Schutz brauchst.
Gott sei in dir, wenn du dich fürchtest.
Gott sei um dich wie ein Mantel, der dich wärmt und umhüllt.

Autor/in

  • Elisabeth Seydlitz