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Hörspiel

Lieblingsorte Aufs Wasser schauen am Lankenauer Höft

Lieblingsorte Aufs Wasser schauen am Lankenauer Höft

Das Lankenauer Höft ist ein besonderer Ort. Die Landzunge in Rablinghausen entstand, als Ende der 1960er Jahre der Neustädter Hafen gebaut wurde. Die Büros des Bremer Hafenamtes sind schon lange nicht mehr da, die Gaststätte auch nicht. Heute wirkt der Ort verlassen und gerade deshalb schön, findet Lieselotte Scheewe. Sie ist mit dem Fahrrad dort hingefahren und beschreibt uns einen Lieblingsort, den es so bald nicht mehr geben wird.

Audio vom 27. November 2020
Blick auf die Weser am Lankenauer Höft.
Bild: Radio Bremen | Tinia Würfel

Informationen zum Audio

Der Weg mit dem Fahrrad zum Lankenauer Höft ist entspannt. Nach dem Straßenlärm und dem Blick auf Industriehallen in Woltmershausen, geht es durch den Weseruferpark. Links grüne Wiesen, gelbe Herbstbäume, rechts die Weser. Eine Trauerweide mit goldenen Blättern. Es geht an einer Schrebergartensiedlung vorbei, auf der anderen Weserseite erstrecken sich die modernen Neubauten der Überseestadt. Ein Boot tuckert flussabwärts.

Turm und Terrasse der Gaststätte am Lankenauer Höft.
1969 wurde der Radarturm gebaut. Das Gebäude wurde vom Hafenamt genutzt. Zehn Jahre später entstand die Gastronomie "Lankenauer Höft". Dieser Betrieb wurde Ende 2016 eingestellt. Bild: Radio Bremen | Lieselotte Scheewe
Hagebutten am Lankenauer Höft.
Weite, Ruhe und viel Wasser – der Ausblick vom Lankenauer Höft. Bild: Radio Bremen | Lieselotte Scheewe

Schon von weitem sieht man den blauweißen Radarturm auf der Landzunge. Hier ist der Weg zu Ende. Überall ist Wasser, rechts, links, vorne – ein echtes Inselgefühl. Es ist ein diesiger Novembertag, graublau ist die Weser, mit kleinen Wellenkämmen. In der Ferne sind Schornsteine und Industriekräne zu sehen. Ein wenig verschluckt der Nebel dieses Drumherum. So wirkt das Lankenauer Höft noch weiter. Es riecht nach Flussalgen, die Möwen kreischen. Ein leichtes Wummern aus dem Hafen, aber kein Lärm. Geräusche, die daran erinnern, dass ganz in der Nähe Menschen wohnen, arbeiten, Autos und Bahnen fahren. Hier zu stehen, die Stadt im Hintergrund, das Wasser vor und neben sich, tut gut.

Autor/in

  • Lieselotte Scheewe