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Die Nacht

Lieblingsorte Burg Blomendal, ein Stück Mittelalter in Bremen

Ein altes Backsteingebäude in Bremen-Blumenthal.

Lieblingsorte Burg Blomendal, ein Stück Mittelalter in Bremen

Es ist fast noch ein Geheimtipp: Die Burg Blomendal, eine mittelalterliche Wasserburg im Bremer Stadtteil Blumenthal. Sie ist über 600 Jahre alt und damit das älteste nicht-kirchliche Gebäude der Stadt Bremen.

Bild: Radio Bremen | Katharina Mild

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Ein altes Backsteingebäude in Bremen-Blumenthal.
Die Burg Blomendal das älteste nicht-kirchliche Gebäude der Stadt Bremen. Bild: Radio Bremen | Katharina Mild

Dass Bremen eine Burg hat, wissen nur wenige Menschen. Sie steht in Bremen-Nord – ein wenig versteckt, umsäumt von alten Bäumen und von Wasser, mitten in einem Moor- und Sumpfgebiet. Die Gewässer sind wichtig für den Erhalt der Baumstämme, auf denen die Burg steht. Auf dem ruhigen Burggelände merkt man kaum, dass gleich nebenan der Blumenthaler Bahnhof ist und auf der anderen Seite die A270 verläuft.

Das Hauptgebäude der Burg ist nicht besonders pompös, aber es überzeugt durch rustikalen Charme: Ein Winkelbau aus roten Backsteinen, hier und da ein bisschen windschief. Und das ist kein Wunder, denn dieser Teil der Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist damit mehr als 666 Jahre alt. Burg Blomendal wurde von Rittern erbaut und später von Bremer Ratsherren und Bürgermeistern bewohnt.

Die "Tugenddecke"

Die bunten Malereien im sogenannten Rittersaal sind um 1600 entstanden. Aufgemalt sind hier unter anderem die sieben Tugenden: Treue, Hoffnung, Liebe, Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigkeit. Deshalb wird die Decke auch "Tugenddecke" genannt.

Direkt neben dem Rittersaal liegt der Hoyersaal. In diesem mittelalterlichen Ambiente kann man sich seit einigen Jahren auch standesamtlich trauen lassen. In den Räumen können Hochzeiten oder andere Anlässe gefeiert werden, aber auch kulturelle Veranstaltungen finden statt: Konzerte, Ausstellungen, Theater, Lesungen und Märkte.

Burg- und Heimatmuseum

Auch über die Vergangenheit Blumenthals kann man etwas erfahren. Das Burg- und Heimatmuseum zeigt Ausstellungsstücke wie Walfangwerkzeuge, Wollkörbe der Bremer Wollkämmerei und Steingutgeschirr der Witteborg aus Farge. Wer sich besonders für den Wandel des Ortsbildes interessiert, kann auf immerhin 10.000 Dias, Fotos und auf das Bucharchiv zurückgreifen.

Weitere Informationen zur Burg Blomendal

Autor/Autorin

  • Katharina Mild